Sevilla gibt sich gegen Levante keine Blöße

Sevilla gibt sich gegen Levante keine Blöße Foto: © getty
 

Der FC Sevilla gewinnt am 33. LaLiga-Spieltag gegen Abstiegskandidat Levante auswärts mit 3:2.

Die Gäste beginnen beim Tabellennachzügler druckvoll und führen bereits nach einer Viertelstunde. Jesus Corona kann nach maßgenauer Ocampos-Flanke einköpfen (14.).

Die Führung der Andalusier hält jedoch keine zehn Minuten. Nach einem Handspiel von Sevilla-Verteidiger Carlos schaltet sich der VAR ein, es gibt den Strafstoß für die Gastgeber. Sevilla-Schlussmann Bono errät die Ecke, kann aber den Einschlag nicht verhindern - Jose Luis Morales bringt Levante wieder heran (22.).

Sevilla steckt Rückschlag weg

Doch auch dieser Spielstand hat nicht lange Bestand. Die Protagonisten des ersten Treffers knacken erneut die Abwehr der Gastgeber. Ocampos schlägt einen langen Flankenball auf Corona, der sich den Ball mitnimmt und über den herauslaufenden Cardenas hinweg in den Kasten lupft (27.).

Kurios: Für den 29-jährigen Mexikaner ist es im 13. Ligaspiel für Sevilla nach seinem ersten Torerfolg gleich ein Doppelpack. Mit einer 2:1-Führung im Gepäck geht es für die Mannen von Julen Lopetegui in die Kabinen.

Levante unter Zugzwang

In Minute 69 ist erneut Elfer-Alarm im Strafraum der Andalusier. Erneut tritt Morales gegen Bono an, aber diesmal vergibt der Levante-Stürmer kläglich.

Jules Kounde scheint die Begegnung schließlich nach einem Kopfballtor (81.) entschieden zu haben, doch Levante kommt noch einmal zum Anschlusstreffer (87.). Roberto Soldado trifft nach einem Konter.

Der FC Sevilla kann damit vorläufig Platz zwei in der Tabelle zurückerobern, allerdings braucht es nur einen Barca-Sieg am Abend gegen Real Sociedad, und die Andalusier wären wieder Dritter.

Levante (25 Punkte) bleibt fünf Spieltage vor Schluss als Vorletzter im Tabellenkeller gefangen. Auf das rettende Ufer fehlen der Mannschaft aus Valencia sechs Zähler.

Rayo Vallecano verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Rayo Vallecano bezwingt Tabellennachbarn Espanyol Barcelona auswärts mit 1:0.

Im Duell der Mittelständler präsentiert sich Rayo Vallecano im ersten Durchgang als das aktivere Team. Die Mannschaft von Andoni Iraola zwingt Espanyol im letzten Drittel immer wieder zu taktischen Fouls, die gefährliche Standardsituationen zur Folge haben.

Nach einer Freistoßflanke in der 42. Minute herrscht Chaos im Espanyol-Strafraum. Alejandro Catena bedient mit einem Steckball Sergi Guardiola, der die Madrilenen mit 1:0 in Führung bringt.

Nach der Pause können die Gastgeber zwar den Ball gut in den eigenen Reihen halten, werden allerdings viel zu selten gefährlich. Trotz spielerischem Übergewicht Espanyols kommt Rayo zu doppelt so vielen Abschlüssen.

Espanyol bleibt Zwölfter (39 Punkte). Rayo Vallecano (37) macht mit dem heutigen Dreier einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt. Auf die Abstiegsplätze hat man nun ein Polster von sieben Punkten.

Zehn Basken retten sicher geglaubten Sieg gegen Cadiz

Bereits nach drei Minuten überrennt Inaki Williams die Abwehr der Gastgeber und legt per Hake sehenswert auf Raul Garcia ab, der den Ball vom Sechzehner direkt nimmt (3.). Allerdings profitieren die Gäste aus Bilbao hier von einem Torwartfehler.

In Minute 22 erhöht Bilbao auf 2:0 - nach vergebenem Foulelfmeter ist Iker Muniain im Nachschuss erfolgreich.

Mikel Vesga sorgt per Distanzschuss schon vor der Pause für klare Verhältnisse (33.).

Späte Aufholjagd bleibt unbelohnt

Nach der Pause verkürzt Cadiz auf 1:3 (56.). Lucas Perez trifft bereits eine Minute nach seiner Einwechslung.

In der Schlussphase schwächt sich Bilbao selbst. Der Torschütze zum 3:0, Mikel Vesga, muss mit Gelb-Rot vom Platz (71.).

In der Schlussphase wackelt der Sieg der Basken sogar noch. Cadiz erzielt in Person von Joker Ruben Sobrino den Anschlusstreffer. Insgesamt kommt das Aufbäumen der Gastgeber aber zu spät.

Athletic Bilbao sichert mit dem Erfolg gegen Cadiz Platz acht ab (48 Punkte). Auf das internationale Geschäft fehlen den Basken sieben Zähler. Cadiz (31) liegt nur einen Punkt vor der Abstiegszone und muss aufpassen, will man nicht in der zweiten erstklassigen Saison den Gang zurück ins Unterhaus antreten.

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