Verhindert Wahlbeisitz Einsatz von Levante-Keeper?

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"Qual der Wahl" einmal anders: Sonntag ist Tag der spanischen Parlamentswahl - und das könnte zum Problem für UD Levante werden.

Der Torhüter des LaLiga-Klubs, Aitor Fernandez, befindet sich in seiner Heimatstadt Mondragon nämlich auf einer Liste möglicher Wahlbeisitzer, die sich am Morgen des Wahltags einfinden müssen, um zu erfahren, ob ihre Dienste für die Durchführung der Wahl gebraucht werden. Ein Antrag auf Entschuldigung, die grundsätzlich bei Vorbringung besonderer Umstände möglich ist, wurde von der Wahlkommission abgewiesen.

Ein Einsatz des 28-Jährigen wäre für Levante auch deswegen wichtig, weil Backup Oier Olazabal verletzt ist - so würde auswärts gegen Athletic Bilbao am Sonntag kein gestandener Torhüter zur Verfügung stehen.

Wenn nötig, fährt er selbst

Levante möchte aber einen zweiten Antrag auf Freistellung einbringen und stützt sich dabei auf zwei Tatsachen: So wurde Bilbaos Inaki Williams 2015 ebenfalls dazu angehalten, als Wahlbeisitzer zu arbeiten, wurde aber entschuldigt und spielte beim 2:0 für Athletic, ausgerechnet gegen Levante.

Andererseits ist mit Jorge Miramon ein zweiter Levante-Spieler abkommandiert worden, in Saragossa anzutreten - er wurde aber entschuldigt, um gegen Bilbao spielen zu können.

Fernandez selbst ist jedenfalls überzeugt, am Platz zu stehen: "Wenn es sein muss, schlafe ich daheim, gehe zur Wahlstation und fahre selbst mit dem Auto zum San Mames" - Mondragon und Bilbao sind nämlich nur durch 45 Auto-Minuten getrennt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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