Spanischer Verband unterstützt Unterhaus-Klubs

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Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise und der Aussetzung aller Spiele geraten einige Fußball-Klubs in finanzielle Schwierigkeiten.

Daher hat der spanische Verband (RFEF) finanzielle Hilfe für sämtliche Vereine aus der dritten und vierten Liga angekündigt, die davon betroffen sind. Man werde solchen Klubs zinslose Kredite in Höhe von bis zu vier Millionen Euro zur Verfügung stellen, sagt RFEF-Präsident Luis Rubiales am Mittwoch.

Die Rückzahlung der Kredite könne nach zwei Jahren beginnen, erklärt der 42-Jährige weiter.

Im Rahmen eines Maßnahmenpakets zur Unterstützung der semiprofessionellen und weniger finanzkräftigen Klubs verkündete er außerdem, dass es in den nächsten zwei Jahren keinen Verbandsbeitrag geben werde.

Für die Profi-Klubs der ersten und zweiten Liga erwäge man eine Kreditlinie von insgesamt 500 Millionen Euro, an der sich aber auch die Profiliga und die finanziell stärksten Vereine beteiligen müssten, so Rubiales.

Wird La-Liga-Saison erst im September beendet?

Zudem will der RFEF die Ärzte des Verbandes für den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zur Verfügung stellen. Das Hotel Residencia auf dem Trainingsgelände der Nationalmannschaft in Las Rozas bei Madrid könne zudem falls nötig zum Krankenhaus umfunktioniert werden, so der Verbandsboss.

Zur ausgesetzten Saison in Spanien sagte Rubiales, man werde die verschiedenen Ligen bei einer Entspannung der Situation in den nächsten Wochen auch bis August oder September zu Ende austragen können - gegebenenfalls mit Geisterspielen. Begegnungen alle 48 Stunden, wie sie von einigen nicht nur in Spanien vorgeschlagen worden waren, schloss der Verbandschef allerdings aus.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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