Real ist 2017 ein Schatten seiner selbst

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Der FC Valencia macht La Liga mit dem 2:1-Erfolg gegen Tabellenführer Real Madrid wieder spannend. Der Vorsprung der "Königlichen" auf Verfolger FC Barcelona beträgt einen Punkt – allerdings hat der Rekordmeister ein Match weniger ausgetragen.

Die aktuelle Formkurve wird Trainer Zinedine Zidane jedoch nachdenklich stimmen. Real hat 2017 fünf seiner zehn Spiele gewonnen. Es setzte schon drei Niederlagen - mehr als im ganzen Kalenderjahr 2016 (2). In zwei Partien sprang ein Remis heraus.

VIDEO: Highlights Valencia - Real Madrid

(Artikel wird nach VIDEO fortgesetzt)

Katastrophale Anfangsphase

Im Estadio Mestalla, wo sich Real traditionell schwer tut, sorgte vor allem eine katastrophale Anfangsphase mit zwei Gegentoren in den ersten neun Minuten für die fünfte Niederlage in der Zidane-Ära.

"Wir waren zu Beginn speziell ohne Ball zu unkonzentriert, einfach schlecht organisiert. Normalerweise ist die Anfangsphase unsere Stärke, aber diesmal war es nicht der Fall. Zaza (Torschütze zum 1:0, Anm. d. Red.) hat sich sehr gut bewegt, wir waren zu offen, und ein guter Schuss hat uns bestraft", ärgert sich der Franzose.

An der Einstellung soll es nicht gelegen haben, versichert Kapitän Sergio Ramos. "Nein. Es war ein intensives Match und wir haben aufgrund zweier Fehler verloren."

"Es gibt keine Ausreden"

Marcelo ergänzt: "Es gibt keine Ausreden, wir müssen uns selbst an der Nase nehmen, da wir zwei dumme Gegentore kassiert haben. Wir haben danach aber alles probiert, um zumindest noch ein Remis zu holen", sagt der Brasilianer, der auch Leistung des Gegners lobt: "Valencia ist ein großartiges Team. Sie hatten in dieser Saison zwar einige schlechte Phasen, aber es ist immer schwer, in diesem Stadion mit diesen Fans zu bestehen. Wir müssen aus unseren Fehlern einfach lernen. Real ist noch immer Tabellenführer, aber noch so ein Spiel dürfen wir uns nicht leisten."

Für "Los Blancos" geht es am Wochenende mit dem Auswärtsspiel bei Villarreal (So., 26.2.) weiter. Es wartet also erneut keine leichte Aufgabe.

Zidane meint abschließend: "Ich bin jedenfalls nicht beunruhigt. Im Fußball spielt die mentale Komponente eine wichtige Rolle. Die hat in den ersten Minuten in Valencia nicht gepasst. Doch danach habe ich sehr viel Gutes gesehen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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