Neuer Wirbel um Beckenbauer wegen WM-Vergabe

Neuer Wirbel um Beckenbauer wegen WM-Vergabe Foto: © getty
 

Das Enthüllungsbuch einer australischen Whistleblowerin sorgt für neuen Wirbel um Franz Beckenbauer und dessen Vertrauten Fedor Radmann in Bezug auf die Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar.

Radmann soll als Lobbyist für den damaligen Bewerber Australien viel Geld bekommen haben, berichtet die englische Zeitung "Mail on Sunday" im Voraus aus dem Werk, das am Mittwoch veröffentlicht werden soll.

In dem Zeitungsbericht zum Enthüllungsbuch zitiert Whistleblowerin Bonita Mersiades den ehemaligen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter mit folgenden Worten: "Kein Zweifel, Radmann hatte einen Plan. Ich weiß, er hat viel Geld bekommen und Franz hätte nicht getan, was er getan hat für Australien, für nichts."

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Mersiades war die Chefin für öffentliche Angelegenheiten von Australiens WM-Kandidatur. Beckenbauer war 2010 bei der Vergabe des Turniers einer der Wahlmänner.

Bereits nach Veröffentlichung des sogenannten Garcia-Reports zu Korruption im FIFA-Umfeld waren im vergangenen Sommer Fragen zu den Rollen von Beckenbauer und seines engeren bayrischen Landsmannes Radmann offen geblieben.

Radmann war einst auch als Chef der gescheiterten Olympia-Bewerbung Salzburgs für die Winterspiele 2014 tätig.


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