Berater cashen bei Kroos- und Bale-Transfer ab

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Das nächste Kapitel der "Football Leaks" enthüllt die gewaltigen Summen, die Berater bei den Transfers ihrer Schützlinge abkassieren.

Weil Toni Kroos seinen Vertrag bei Real Madrid bis 2022 verlängerte, soll die Agentur von Volker Struth laut "Spiegel" fünf Millionen Euro abgecasht haben. Teamkollege Gareth Bale bescherte seinem Agenten David Manasseh für seinen Wechsel von Tottenham zu den Königlichen 16,3 Mio. Euro.

In der Bundesliga werden Summen um Julian Brandt und Julian Draxler bekannt.

Draxler verlängerte 2013 bei Schalke und wechselte 2015 zum VFL Wolfsburg. Beide Aktionen brachten Spielerberater Roger Wittmann gesamt sieben Millionen Euro ein.

Vater Jürgen Brandt soll für jede Saison seines Sohnes Julian bei Leverkusen bis zu 250.000 Euro kassieren, seit er ihn 2013 von Wolfsburg nach Leverkusen vermittelt hat. Dafür bekam er 300.000 Euro Provision.

Was sind die "Football Leaks"?

Mehrere europäische Medien des Recherchenetzwerks EIC, darunter die österreichische Wochenzeitung "Falter", haben 18,6 Millionen Dokumente zu Geldgeschäften im europäischen Fußball ausgewertet.

Der riesige Datensatz von insgesamt 1,9 Terabyte, der von der Enthüllungsplattform Football Leaks zur Verfügung gestellt wurde, soll auch Originalverträge von Spielern und Betreuern samt geheimer Nebenabsprachen und Dokumente über mutmaßliche Steuervermeidung beinhalten, wie am Freitag bekannt wurde.

Dabei wurden auch die Namen von Portugals Europameister Ronaldo und seinem Landsmann Mourinho genannt.


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