Vereinssuche: Janko fragt Koller um seine Meinung

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Nachdem Marc Janko seinen Abschied vom FC Basel mit Ende der Saison verkündete, steht nun die Suche nach einem neuen Klub an.

Ohne sich eine Frist zu setzen, will der ÖFB-Teamspieler möglichst schnell eine Entscheidung treffen. Bei dieser werde auch die Meinung von Teamchef Marcel Koller eine Rolle spielen.

"Ich habe schon bei meinen bisherigen Vereinswahlen den Teamchef gefragt und werde auch diesmal mit ihm Rücksprache halten", betont Janko.

"Mir war es immer schon ein Anliegen, Nationalspieler zu sein. Es war immer ein wunderschönes Gefühl, in diesem elitären Kreis dabei zu sein, das möchte ich noch nicht missen."

Janko: "Verein außerhalb Europas ist denkbar"

Die Entscheidung werde jedenfalls "gemeinsam mit der Familie" fallen, "das wird jetzt immer wichtiger", meint der Vater einer einjährigen Tochter. Janko, der schon einmal für eine Saison in Australien kickte, möchte sich geografisch neuerlich nicht festlegen: "Absolut alles ist denkbar, auch ein Verein außerhalb Europas."

Das Salär stehe auf der Prioritätenliste nicht ganz oben ("Das kann ich ausschließen"), sei aber durchaus von Bedeutung. "Schließlich ist Geld auch ein Ausdruck der Wertschätzung", sagt Janko.

Marc Janko hat seinen neuen Klub gefunden:

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Begonnen hat der Niederösterreicher seine Karriere im Nachwuchs der Admira Bild 2 von 79
Über die Amateure der Südstädter schaffte er den Sprung zu den Profis Bild 3 von 79
Im Dezember 2004 feierte er sein Debüt in der Bundesliga Bild 4 von 79
Nach 13 Bundesliga-Spielen und zwei Toren verließ der Stürmer die Admira im Sommer 2005 Bild 5 von 79
Sein neuer Klub war Red Bull Salzburg Bild 6 von 79
Mit den "Bullen" feierte Janko einige Erfolge Bild 7 von 79
2007, 2009 und 2010 wurde er österreichischer Meister Bild 8 von 79
In diese Zeit fällt auch sein Debüt in der U21 des ÖFB im August 2005 Bild 9 von 79
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2006 wurde der Angreifer mit elf Toren Vize-Torschützenkönig Bild 11 von 79
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Im Mai 2006 feierte er zudem sein Länderspieldebüt Bild 14 von 79
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2008 wurde Janko zum Fußballer des Jahre gewählt Bild 25 von 79
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2008/09 beendete er die Saison nicht nur als Meister, sondern auch als Torschützenkönig mit 39 Treffern Bild 33 von 79
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Insgesamt gelangen Janko in 126 Pflichtspielen für Salzburg 83 Tore und 22 Assists Bild 42 von 79
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Im Dezember 2010 heuerte der Goalgetter in den Niederlanden bei Twente Enschede an Bild 44 von 79
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In seiner ersten Saison in den Niederlanden feierte Twente den Sieg im Cup Bild 53 von 79
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69 Pflichtspiele, 35 Tore und elf Assists - seine Bilanz bei Twente in eineinhalb Jahren Bild 56 von 79
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Jankos nächste Station war ab Jänner 2012 der FC Porto Bild 59 von 79
Mit den Portugiesen feierte Janko den Meistertitel Bild 60 von 79
Doch nach zwölf Spielen und fünf Toren war dort auch schon wieder Schluss Bild 61 von 79
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Es folgten mühsame zwei Jahre bei Trabzonspor, in denen er in 30 Spielen vier Tore und zwei Assists verbuchen konnte Bild 63 von 79
Im ÖFB-Team brachte der Stürmer jedoch konstant gute Leistungen Bild 64 von 79
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Im Sommer 2014 unterschrieb Janko schließlich beim FC Sydney Bild 66 von 79
Und in Australien sorgte der 31-Jährige ordentlich für Furore Bild 67 von 79
16 Tore und zwei Assists in 24 Spielen Bild 68 von 79
Torschützenkönig, Spieler der Saison und Teil des "Sydney Teams des Jahrzehnts" - so seine Ehrungen Bild 69 von 79
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Dennoch verlängerte Sydney den Vertrag im Sommer 2015 nicht, weil Janko so oft zum ÖFB-Team reisen musste Bild 73 von 79

Deshalb fand Janko seinen neuen Arbeitgeber in Europa: Er wechselte im Sommer 2015 zum FC Basel in die Schweiz. 

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In seiner ersten Saison bestritt der ÖFB-Teamspieler wettbewerbsübergreifend 33 Spiele und erzielte 20 Tore. 

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Am Ende der Saison 2015/16 jubelten Janko und Basel über den Meistertitel. 

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Auch in der Spielzeit 2016/17 fixiert der Klub vorzeitig die Meisterschaft - Janko trägt 12 Tore (Stand 4.5.2017) bei. 

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Aus "vereinspolitischen Gründen" wird der im Juli 2017 auslaufende Vertrag des Stürmers nicht verlängert und Janko musste sich einen neuen Klub suchen. 

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Für die nächsten zwei Jahre spielt Marc Janko in Prag bei Sparta.

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Das Aus in Basel nach zwei Jahren habe sich ohnehin abgezeichnet, spätestens seitdem die neue Klubführung, die im Sommer übernimmt, klar war.

"Ich habe das kommen sehen. Spätestens als die neue Führung übernommen und ein neues Konzept präsentiert hat. Es geht um junge Spieler und lokale Verwurzelung. Attribute, die auf mich eher nicht zutreffen", meinte er trocken. "Aber ich finde es schön, dass der Verein betont hat, dass es nichts mit meiner Leistung zu tun hat."

Janko: "Habe noch 2, 3 gute Jahre"

Leicht fällt dem 33-Jährigen der Abschied aus der Schweiz dennoch nicht. "Ich bin zwar schon lange im Geschäft, aber da ist auch ein bisschen Wehmut dabei", meint Janko. "Wir fühlen uns auch mit der Familie sehr wohl, es gibt auch soziale Verknüpfungen."

Umso mehr freute er sich über die ersten Reaktionen von Teamkollegen und Leuten auf der Straße: "Die waren überwältigend. Und so ein Abschied ist mir lieber. Besser du gehst mit erhobenem Haupt."

Man müsse in seinem Alter den Realitäten aber ins Auge sehen, selbst wenn man sich wie er topfit fühle. "Das ist im Sport nun einmal so, dass man an vielen Orten halt nicht mehr so gewünscht ist. Auch wenn ich mich nicht so fühle. Ich bin topfit und bin sicher, dass ich noch zwei, drei sehr gute Jahre in mir habe", erklärt Janko, der sich nun auf die Suche nach seinem achten Arbeitgeber im Profifußball macht.


VIDEO! Das sagte Janko im Dezember über seine Zukunft in Basel und die China-Gerüchte:

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

LAOLA1-Kommentar: ÖFB-Machtkampf als gefährliche Drohung

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