Schweizer Klubfußball versinkt im Corona-Chaos

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Während die österreichische Bundesliga mit dem Europa-League-Playoff-Finale am heutigen Mittwoch zwischen dem TSV Hartberg und Austria Wien (ab 20:30 im LIVE-Ticker) trotz der anhaltenden Corona-Krise ordnungsgemäß zu Ende gespielt werden kann, droht der Schweizer Klubfußball im Chaos zu versinken.

Die Raiffeisen Super League hat erst Ende Juni den Spielbetrieb wiederaufgenommen, sechs Spieltage stehen noch aus.

Ob die Schweizer Meisterschaft aber tatsächlich zu Ende gespielt werden kann, steht aktuell in den Sternen, nachdem mit Neuchatel Xamax ein weiterer Klub einen positiven Corona-Test aus der ersten Mannschaft vermeldet.

Zürcher U21 geht in Basel unter

Erst vergangene Woche wurde verlautbart, dass beim FC Zürich gleich zehn Corona-Fälle aufgetreten sind. Die gesamte Mannschaft wurde daraufhin in Quarantäne gesteckt. Die Zürcher entschieden sich aber dennoch dafür, zum Liga-Spiel gegen den FC Basel anzutreten, um einen Meisterschaftsabbruch zu verhindern (Alle Infos>>>).

So trat der FC Zürich am gestrigen Dienstag mit einer besseren U21 zum Auswärtsspiel in Basel an und ging wenig überraschend mit 0:4 unter.

Da Neuchatel Xamax erst vergangene Woche gegen den FC Zürich gespielt hat, wurden die "Xamaxiens" einer Testung unterzogen - Corona-Tests sind in der Super League nicht Pflicht. Während die erste Testreihe noch ohne positiven Fall blieb, wurde in der zweiten Serie ein positiver Fall entdeckt - es handelt sich um einen nicht namentlich genannten Spieler, der gegen den FC Zürich und beim Spiel danach gegen Thun aber nicht im Einsatz war.

Nun steht die Schweizer Meisterschaft vor dem Abbruch, das für den heutigen Mittwoch geplante Spiel von Neuchatel Xamax gegen den FC Sion wird vorerst auf den morgigen Donnerstag verschoben. Viele weitere Verschiebungen gibt der Terminkalender aber nicht her, bis 3. August - dem Tag der Nennfrist für die UEFA-Bewerbe - muss die Raiffeisen Super League abgeschlossen sein. Dies steht momentan mehr als auf der Kippe.

Textquelle: © LAOLA1.at

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