Ultras von Hajduk Split verletzen eigene Spieler

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In Kroatien haben Ultras von Hajduk Split das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht.

Einen Tag nach der 1:2-Heimpleite gegen den Erzrivalen und Tabellenführer Dinamo Zagreb brennen einigen Anhängern die Sicherungen durch, sie attackieren Spieler des eigenen Vereins bei einem Spaziergang durch die Stadt körperlich.

Wie der Verein bekanntgibt, wurde Stürmer Marko Futacs im Gesicht verletzt. Bei einem Tritt bricht die Sonnenbrille, er trägt einen Bluterguss unter dem rechten Auge davon.

Vor Box-Klub kam es zum Eklat

Die kroatische Tageszeitung "Slobodna Dalmacija" bringt weitere Details ans Tageslicht.

Demnach war der Ex-Bremer und Ex-Leicester-Legionär Futacs zusammen mit Ahmed Said, Hamsa Barry, Savvas Gencoglu und Hysen Memolla unterwegs, vor dem Boxklub Torcida kommt es zum Zwischenfall, da auch die Ultras-Gruppierung von Hajduk so heißt.

Fanatiker stürmen aus dem Klub und gehen auf Said los, dem ein folgenschwerer Fehler vor dem 1:2 gegen Dinamo Zagreb unterlief. Als die Mitspieler ihm helfen wollen, werden auch sie attackiert.

Nachdem im ersten Moment keine Anzeige erstattet wurde, nahm dies erst Fahrt auf, als der Verein eingriff, dies öffentlich machte und die Polizei aufforderte, die Übeltäter zu finden. Einem Sprecher der Ultras-Gruppierung zufolge, wird der Vorfall bedauert.

Dieses Vorgehen nimmt aber ganz neue, üble Ausmaße an. Andere Fans reagierten darauf, indem sie ihre Jahreskarten zerrissen und ihren Unmut äußerten. Hajduk hat nach der Niederlage acht Punkte Rückstand auf Dinamo Zagreb, ist aber trotzdem Zweiter - das ist den Fans zu wenig.

Textquelle: © LAOLA1.at

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