Italien-Legionär Gucher: "Lagen im Bus am Boden"

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Der langjährige Italien-Legionär Robert Gucher zieht aktuell bei Serie-B-Klub AC Pisa die Fäden im Mittelfeld. Für den Ex-Kapfenberger ist es bereits die vierte Station in Italien, dementsprechend viel hat er bei seinen bisherigen Stationen Frosinone, Genua und Vicenza miterlebt.

Im Podcast "Calcio siamo noi - Der Serie-A-Talk" gibt Gucher einige Anekdoten zum Besten. Bei Pisa fühlt sich der Steirer pudelwohl und kann sich auch einen längerfristigen Verbleib in der Stadt des schiefen Turms vorstellen: "Wir sind uns grundsätzlich einig. Sie haben Großes vor: Sie wollen ein neues Stadion bauen und unbedingt aufsteigen. Daran kann ich mitwirken."

Rückkehr in die Serie A als großes Ziel

24 Partien in der höchsten Liga Italiens hat Gucher bereits auf den Buckel. Dort noch weitere Einsätze zu erlangen bleibt ein Ziel des 29-Jährigen: "Ich weiß auch, dass die Jahre vergehen und ich auf einen Aufstieg nicht unbedingt warten kann oder will. Dementsprechend weiß ich auch, dass es Anfragen gibt."

Ein Abschied aus Pisa komme aber nur für einen "größeren Traditionsverein" in Frage.

Ideal wäre daher ein weiterer Aufstieg in die Serie A, wie es Gucher bereits mit Frosinone 2015 schaffte. "Ich musste dort einmal monatelang kein Geld für Essen oder Trinken in einem Lokal zahlen", erinnert er sich gerne an seine erste Auslandsstation zurück.

Doch auch die Schattenseiten des Fußballs lernte der Pisa-Kapitän in Italien kennen. Nach dem Abstieg mit Vicenza aus der Serie B 2017 wurde die Mannschaft während des Spiels "mit Eiern und Bananen beworfen." Auch die Heimreise aus dem Stadion verlief turbulent: "Wir waren alle bis Mitternacht im Stadion, später haben wir uns im Linienbus alle auf den Boden gelegt, damit es so aussieht, als wäre der Bus leer."


Textquelle: © LAOLA1.at

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