Sarri muss Juventus nach CL-Aus verlassen

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Nach dem frühen Ausscheiden in der Fußball-Champions-League hat sich Juventus Turin von seinem Trainer Maurizio Sarri getrennt.

Der italienische Serie-A-Verein gibt dies am Samstag bekannt und bedankt sich für den gemeinsam erreichten Meistertitel in der Liga.

Der erst im Sommer 2019 verpflichtete Coach war mit dem italienischen Serienmeister am Freitag an Olympique Lyon gescheitert. Ein 2:1-Sieg im Rückspiel reichte nach dem 0:1 im ersten Duell aufgrund der Auswärtstorregel nicht zur Qualifikation für das Finalturnier.

Spekulationen um Zidane-Verpflichtung

"Das war ein extrem schwieriges Jahr, die Saisonbilanz ist süßsauer", sagte Clubchef Andrea Agnelli nach der Partie auf Sky. Nachdem die Turiner in der durch die Corona-Krise lange unterbrochenen Saison zum neunten Mal in Folge Meister geworden waren, verpassten sie erstmals nach drei Jahren in der Champions League das Viertelfinale.

"Sarri ist gescheitert", schrieb die renommierte "Gazzetta dello Sport" bereits in ihrer Morgenausgabe. "Juve ist überlegen, aber auf dem Platz konnte man das nicht zeigen: Das ist die große Schuld von Sarri."

Die Zeitung spekulierte, Agnelli könnte versuchen, Zinedine Zidane als Nachfolger von Sarri zu verpflichten. Der ehemalige Juventus-Spieler schied als Coach von Real Madrid ebenfalls im Achtelfinale aus - und könnte in Turin wieder mit Cristiano Ronaldo zusammentreffen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Nach CL-Aus: Juventus Turin möchte "alles evaluieren"

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