Juventus-Teenie schreibt Fußball-Geschichte

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Moise Kean - diesen Namen sollte man sich merken.

Beim 2:1-Sieg von Juventus Turin beim FC Bologna erzielte der 17-Jährige in der Nachspielzeit den Siegestreffer. Damit schrieb der junge Italiener Fußball-Geschichte: Kean ist der erste in den 2000ern geborene Spieler, der in einer europäischen Top-Liga ein Tor erzielt.

Der Stürmer erblickte am 28. Februar 2000 das Licht der Welt. Bereits im November 2016 schreib er Geschichte, als er als erster in den 2000ern geborener Spieler in der Champions League zum Einsatz kam.

Das neue "Wunderkind"

In seinem erst dritten Liga-Kurzeinsatz schoss Kean die "Alte Dame" zum Sieg, als er einen Freistoß von Pjanic per Kopf ins Tor beförderte.

Den Treffer gibt es hier im Video zu sehen:
(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

Der Angreifer wurde bereits vor seinem Premieren-Treffer als neues "Wunderkind" tituliert. Trainer Massimiliano Allegri betonte zuletzt, große Stücke auf das Juwel zu halten.

"Er hat eine gute Qualität - und nicht nur eine gute Eigenschaft, sondern viele. Er spielt auf einem höheren Level als man es von einem Spieler, der 2000 auf die Welt gekommen ist, erwarten könnte", sagte Allegri nach Keans CL-Debüt.

Buffon könnte sein Vater sein

In der Primavera B beeindruckte Kean in dieser Saison mit 11 Toren und 5 Assists in nur 13 Spielen. Allzu oft kam er bei der zweiten Mannschaft aber nicht zum Einsatz, da Allegri ihn zu den Profis beförderte.

Dort trainiert Kean mit Legenden wie Gianluigi Buffon. Die Torhüter-Ikone ist 22 Jahre älter als der Jungspund. Als Kean geboren wurde, war Buffon bereits WM-Teilnehmer (WM 1998).

"Das Tor ist für sie"

Nach dem Spiel jubelt der Teenager, bleibt aber am Boden: "Ich bin sehr glücklich über mein erstes Tor, es war aber auch Glück dabei. Es ist der Traum jedes 17-Jährigen, mit einem wichtigen Trikot wie jenem von Juve zu treffen. Es war wirklich schön, aber ich muss hart weiterarbeiten, weil ich denke, das ist nur der Anfang."

Das geschichtsträchtige Tor widmet Kean einer ganz besonderen Frau: "Ich widme das Tor meiner Familie, vor allem meiner Mutter. Sie wird nicht glauben, dass ich ein Tor geschossen habe."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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