Wechsel nach China für Clattenburg vorstellbar

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Die chinesische Super League versucht es derzeit nicht nur bei Weltklasse-Fußballern wie Cristiano Ronaldo, sondern klopft auch bei Top-Schiedsrichtern an.

In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass man Mark Clattenburg aus der Premier League abwerben möchte, der Spitzen-Referee steigt nun auf diesen Flirt ein.

"Wenn eine Möglichkeit besteht. Ich stehe bei der Premier League unter Vertrag, aber ich muss die Langzeit-Strategie meiner Karriere im Auge haben", betont der 41-Jährige.

"Wie lange kann ich noch Schiedsrichter sein? Ich bin seit zwölf Jahren in der Premier League, und es waren wunderbare zwölf Jahre", so Clattenburg weiter gegenüber der "Associated Press".

"Es liegt kein Angebot auf dem Tisch"

Für den chinesischen Fußball findet er lobende Worte: "China versucht derzeit sicherlich, seinen Fußball weiterzuentwickeln, wenn man sich ihre Neuzugänge ansieht."

Konkrete Gespräche mit der Super League hätten jedoch noch nicht stattgefunden. "Es liegt kein Angebot auf dem Tisch. Aber wenn sie mir ein Angebot machen würden, würde ich es in Betracht ziehen. Im Moment genieße ich jedoch die Arbeit bei der UEFA und FIFA."

Clattenburg leitete in diesem Jahr die Endspiele der EURO 2016, der UEFA Champions League und des FA-Cups und wurde als bester Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.

Geld keine Motivation

Die Verdienstmöglichkeiten seien jedenfalls keine Motivation, beschwört der Engländer. Nach dem Ende seiner Karriere in der Premier League gehe es ihm vielmehr darum, in einem Land wie China mitzuhelfen, das Leistungs-Niveau der Schiedsrichter zu verbessern.

"Geld war für mich als Schiedsrichter nie ein Antrieb. Es geht um den Reiz, etwas anderes zu erleben. Wenn es jetzt nicht passiert, hoffe ich, dass ich in Zukunft so etwas machen kann, wie es Howard Webb in Saudiarabien getan hat, und einem anderen Land zu helfen, das Schiedsrichterwesen weiterzuentwickeln. Es ist sehr wichtig, dass die Qualität der Schiedsrichter mit der Qualität des Fußballs mitwächst. China wird in den kommenden Jahren ein großer Player werden. Wenn sie es mit ihrer Liga ernst meinen, muss die Ausrichtung stimmen. Das Schiedsrichterwesen ist ein riesiger Teil des Fußballs."

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Textquelle: © LAOLA1.at

Die Jahrestabelle 2016 der Bundesliga und Ersten Liga

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