Nach Tweet: Özil nicht mehr Teil von Videospiel

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Das politische Statement von Mesut Özil zur Unterdrückung der Uiguiren in China hat weitere Konsequenzen für den Arsenal-Akteur.

Nachdem das chinesische Staatsfernsehen CCTV die Live-Übertragung zwischen dem FC Arsenal und Manchester City aus dem Programm strich, wird der ehemalige deutsche Nationalspieler nun auch aus dem Videospiel Pro Evolution Soccer verbannt.

Das berichtet der britische "Standard". Das Unternehmen "NetEase", Herausgeber des Videospiels in China äußert sich ebenfalls zu Özils Verbannung.

Özil habe "Gefühle der chinesischen Fans verletzt"

Der 31-Jährige habe "die Gefühle der chinesischen Fans verletzt und gegen den Sportsgeist von Liebe und Frieden verstoßen. Wir können dies nicht verstehen, akzeptieren oder vergeben."

Der ehemalige deutsche Nationalspieler sorgt vor einigen Tagen mit einem Tweet für Aufsehen:

"Korane werden verbrannt... Moscheen werden geschlossen... muslimische Schulen werden verboten... religiöse Gelehrte werden einer nach dem anderen umgebracht... Brüder werden gewaltsam in Lager gesperrt..."

Angeblich sind hunderttausende Uiguiren in Umerziehungslager gesteckt worden, die China allerdings nur als Fortbildungszentren beschreibt. Uiguren sind ethnisch mit den Türken verwandt und fühlen sich von den herrschenden Han-Chinesen unterdrückt. China wirft uigurischen Gruppen Terrorismus und Separatismus vor.

Arsenal distanzierte ich bereits von dem Tweet des Mittelfeldspielers.

Textquelle: © LAOLA1.at

Martin Hinteregger: "Wenn ManCity kommt und 80 Mio. bietet..."

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare