Liverpools Henderson: "War bereit Suarez zu töten"

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Liverpools Kapitän Jordan Henderson berichtet in einem Podcast-Interview von seinen Problemen mit Stürmerstar Luis Suarez.

Henderson war im Sommer 2011 an die Anfield Road gewechselt, sechs Monate nach Suarez. Der damalige Jungstar kritisiert die Verhaltensweise des Uruguayers im Training.

"Als Fußballer ist man ständig Kritik ausgesetzt. Es gibt immer Leute, die an einem zweifeln", sagt Henderson gegenüber "The Greatest Game with Jamie Carragher" und führt fort: "Ich war ein junger Spieler und Luis hat im Training ein, zwei Dinge gemacht, die mir nicht gefallen haben."

Henderson: "Es hat mich verletzt"

Mit damals 20-Jahren zweifelt der heutige Führungsspieler nach den Aktionen von Suarez sogar an seinen Fähigkeiten. "Ich habe mich gefühlt, als sei ich nicht gut genug, mit ihm zu trainieren. Er hat die Arme in die Luft gerissen und geschrien: 'Was zum Teufel macht er hier?' Als gehörte ich nicht dazu", beklagt der heute 29-Jährige.

"Es hat mich sehr verletzt", so Henderson heute. "Er hat es insgesamt dreimal gemacht, dann bin ich explodiert und war bereit, ihn zu töten." Nach den Strapazen überlegte der englische Nationalspieler nach seinem ersten Liverpool-Jahr sogar, den Verein in Richtung FC Fulham zu verlassen.

Im darauffolgenden Jahr verbesserte sich das Verhältnis der beiden aber deutlich. "Danach kam ich gut mit ihm klar. Im folgenden Spiel habe ich ihm ein Tor vorbereitet. Er war dann sehr nett zu mir, und ich konnte viel von ihm lernen", erklärt Henderson.

2014 wechselte der Nationalspieler Uruguays zum FC Barcelona. Henderson ist als Mannschaftskapitän ein Schlüsselspieler im Team von Trainer Jürgen Klopp.

Textquelle: © LAOLA1.at

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