Begeisterung nach Traum-Einstand von Lacazette

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Viel besser kann ein Debüt bei einem neuen Verein nicht verlaufen: Nach einer Minute und 34 Sekunden schießt Alexandre Lacazette Arsenal gegen Leicester mit 1:0 in Führung.

Mit seinem ersten Torschuss bzw. seiner zweiten Ballberührung lässt der 26-jährige Franzose den Ball zum ersten Mal im Netz zappeln.

Damit ist der millionenschwere Neuzugang von Olympique Lyon erst der siebente Arsenal-Spieler der Geschichte, der sich gleich in seinem ersten Spiel für die Gunners in die Schützenliste einträgt.


Nur ein erster Vorgeschmack

Für Manager Arsene Wenger soll das aber nur ein erster Vorgeschmack gewesen sein: "Lacazette gewöhnt sich langsam immer besser an unser Spielsystem. Erst ist ein intelligenter und teamfähiger Spieler, der immer stärker wird, seitdem er bei uns ist."

Der Franzose, der für Lyon in sieben Jahren exakt 100 Tore erzielte, erweist sich auch als sehr flexibler Spieler. Während er zu Beginn der Partie als alleinige Spitze sein Glück versucht, hat er nach Seitenwechsel auch kein Problem damit, dass er beim Spielstand von 2:3 nach der Einwechslung von Olivier Giroud vom Zentrum auf die linke Seite wechseln muss.

Glückliches Händchen von Wenger

Wenger beweist dabei ein glückliches Händchen, er wechselt zeitgleich mit Giroud auch Aaron Ramsey in der 67. Minute ein: 16 Minuten später gelingt Ramsey der verdiente Ausgleich. In Minute 85 besorgt Giroud den späten Siegtreffer und versetzte damit das Emirates Stadium in Ekstase.

"Ich liebe diesen Mann! Er ist ein fantastischer Typ", freut sich der Coach für seinen Schützling, der nach der Verpflichtung von Lacazette über einen Wechsel zu Olympique Marseille nachdachte, sich dann aber doch dazu entschloss, weiter in London bleiben zu wollen.

"Er liebt diesen Klub und hat mir gesagt, dass er hier bleiben will. Ich bin sehr glücklich darüber. Er wird hier sehr geliebt. Deshalb habe ich ihm aber auch die Option eines Wechsels offengelassen.", meint Wenger.

Schwächen bei Standard-Situationen

Frankreichs Trainer-Legende auf der Arsenal-Bank analysiert: "Zeitweise hat es ja nicht danach ausgesehen, als ob wir heute als Sieger den Platz verlassen können. Die Mannschaft hat aber einen außergewöhnlichen Kampfgeist gezeigt, obwohl Leicester unsere wenigen Fehler sehr effizient ausgenützt hat. Sie haben drei Mal aufs Tor geschossen und dabei drei Tore gemacht. Wir hatten 70 Prozent Ballbesitz und 27 Torschüsse."

"Man hat gesehen, dass unser Team eine sehr gute Qualität hat und sehr eingespielt ist", so Wenger weiter, der allerdings vor allem die Schwächen bei Standard-Situationen beklagt. "Zwei unserer drei Gegentore fielen nach Eckbällen. Daran müssen wir sicher arbeiten."

In der nächsten Woche (Samstag) spielt Arsenal bei Stoke City.


Textquelle: © LAOLA1.at

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