Auch nach dem Trainerwechsel - David Moyes kam für Slaven Bilic - lief es nicht rund, nur einen Punkt holte der Klub aus den ersten vier Spielen unter dem neuen Coach. Arnautovic saß in der letzten Runde zu Beginn sogar nur auf der Bank.
"Ich wollte vom ersten Tag an treffen, aber das Tor ist einfach nicht gekommen, es war eine schwierige Zeit", sagt Arnautovic. Dabei wolle er doch nur den Klub und die Fans glücklich machen, wie er versichert.
Extra-Lob von Moyes
So absurd es klingen mag, mit Meister Chelsea kam in der 16. Runde nun genau der richtige Gegner. Moyes hat nämlich eine Spezialität: Heimspiele gegen Titelverteidiger gewinnen. Der Schotte hat als Coach fünf der letzten sechs Duelle mit dem jeweils amtierenden Meister vor heimischem Publikum gewinnen können.
Nach dem Spiel verteilt der Trainer dann sogar ein Extra-Lob an den ÖFB-Legionär: "Er ist sich die Seele aus dem Leib gelaufen." Und auch West-Ham-Kapitän Mark Noble freut sich mit seinem Mitspieler: "Er war in der ersten Hälfte fantastisch! Er hat sich dieses Tor wirklich verdient."
Die Zahlen aus dem Duell mit den "Blues" sprechen für sich: Arnautovic hat mit drei Torschüssen (zwei davon aufs Tor) die meisten seines Teams abgegeben, 83,3 Prozent seiner Pässe sind angekommen.
"Jetzt bin ich wieder in der Spur", atmet er auf.