Rostock gegen Hertha dem Spielabbruch nahe

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Der Abschluss der ersten DFB-Pokal-Runde zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC (0:2) wird von schweren Ausschreitungen überschattet.

Die als Hochrisiko-Partie eingestufte Begegnung muss zwei Mal unterbrochen werden. Kurz nach der Pause gingen im Auswärtsblock Böller hoch, zudem schossen Hertha-Fans Raketen in einen Rostocker Fanblock. Schiedsrichter Robert Hartmann unterbrach das Spiel in der 46. Minute und pfiff es nach etwa zwei Minuten wieder an.

In Minute 76 geht es im Block der Rostocker rund. Eine Fangruppe präsentierte neben dem Auswärtsblock ein großes Hertha-Banner, das sie vor Jahren gestohlen hatten. Die Rostocker warfen daraufhin Pyros in den Herthablock und verbrannten die Fahne. Auf der Tribüne loderten insgesamt drei Brände, die lange nicht gelöscht wurden.

Als die Herthaner zurückfeuerten, unterbrach Hartmann das Spiel erneut und schickte beide Teams in die Katakomben. Erst nach über einer Viertelstunde konnte das Spiel fortgesetzt werden.

Die Hertha gewinnt das Spiel durch späte Tore von Mitchell Weister (86.) und Vedad Ibisevic (90.) mit 2:0.

Textquelle: © LAOLA1.at

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