Hütter nach Gladbach-Gala: "Das war Weltklasse"

Hütter nach Gladbach-Gala: Foto: © getty
 

Während beim FC Bayern nach der 0:5-Klatsche Ratlosigkeit herrscht, feiert ganz Gladbach seine Pokal-Helden.

"Von so einem Fußballfest träumt man, glaubt aber nicht, dass es wirklich Realität wird", sagt Sportdirektor Max Eberl. "Die Bayern sind auf einen Gegner gestoßen, der einfach besser war. Es war ein denkwürdiges Spiel, das sicher in die Geschichtsbücher von Borussia Mönchengladbach eingehen wird."

Trainer Adi Hütter ist mit dem 5:0 nicht nur für die höchste Niederlage der Bayern seit 43 Jahren, sondern auch für die zweite Fünf-Tore-Blamage der Münchner innerhalb von zwei Jahren verantwortlich: Am 2. November 2019 bezwang der Vorarlberger den Rekordmeister mit Eintracht Frankfurt mit 5:1.

"Ich kann mich nicht erinnern, so etwas Gutes schon einmal von einer eigenen Mannschaft gesehen zu haben", sagt Hütter mit einem Lächeln.

"Es war ein außergewöhnlicher Tag. Es ist wunderbar, dass wir es als erste Borussia-Mannschaft geschafft haben, die Bayern aus dem DFB-Pokal zu werfen. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wie sie die Tore herausgespielt hat, war Weltklasse", lobt der Coach. "Und gegen die Bayern lange Zeit defensiv kaum etwas zuzulassen, ist ebenfalls überragend. Wir freuen uns riesig über diesen historischen Sieg."

Jonas Hofmann spricht von einem "Rausch", in den sich die Gladbach-Elf vor allem in der ersten Halbzeit gespielt hat. "Wenn man 3:0 nach 20 Minuten führt, spielt einem das natürlich in die Karten. Da wird viel freigesetzt, was es einem im weiteren Spielverlauf einfacher macht. Als wir dann direkt nach der Halbzeit auch noch das 4:0 nachgelegt haben, war das Spiel mehr oder weniger schon entschieden."

Nach einigen Enttäuschungen zuletzt sieht Hütter die Pokal-Gala seines Teams nun als Maßstab an. "Wir müssen uns jetzt messen lassen an so einem Spiel", fordert der Vorarlberger. "Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt."

Nächster Gegner der mit elf Punkten aus neun Spielen mau in die Liga gestarteten Borussen ist im Alltagsgeschäft am Sonntag der VfL Bochum. Verteidiger Jordan Beyer wird dann nicht dabei sein. Der 21-Jährige dürfte eine Muskelblessur erlitten haben, fällt länger aus.

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