Glasner: "Was schief gehen kann, geht schief"

Glasner: Foto: © getty
 

Spiel fünf von Oliver Glasner als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt ist Geschichte, ein Sieg ist aber weiterhin nicht in Sicht.

Am Sonntag sah es lange Zeit so aus, als dürfte der Österreicher erstmals in dieser Saison über einen vollen Erfolg jubeln, die sich in Unterzahl befindenden Stuttgarter machten der Eintracht jedoch spät einen Strich durch die Rechnung (Spielbericht >>>).

"Dass das Spiel 1:1 ausgeht, da fragen sich sehr viele Stuttgarter, wie das geht", kann sich Martin Hinteregger nach dem Spiel im Interview mit "DAZN" nicht erklären, wie man den Sieg noch aus der Hand geben konnte.

"Der Trainer hat uns einen Plan mitgegeben und den haben wir überragend umgesetzt, die hatten eigentlich nicht den Hauch einer Chance", erklärt der ÖFB-Teamverteidiger.

Glasner kämpferisch: "Das wirft uns nicht um"

Auch Oliver Glasner zeigt sich naturgemäß enttäuscht über die verlorenen Punkte: "Wir sind natürlich enttäuscht und werden wohl ein bisschen wach liegen. Wir hätten den Sieg verdient gehabt, haben viel investiert."

"Wir machen eine schwierige Phase durch. Was schief gehen kann, geht schief, aber der Knoten wird platzen", erklärt Glasner, seine Zuversicht nicht verloren zu haben. "Diese Situation schweißt uns noch mehr zusammen. Wir sind Kämpfer, das wirft uns nicht um."

Dabei sah es am Sonntag eigentlich so aus, als würde der Fußball wieder mal eine seiner bekannten Geschichten schreiben. Filip Kostic, der einen Wechsel zu Lazio Rom forcierte und daher zuletzt einen Einsatz in der Bundesliga verweigerte, wurde von Oliver Glasner in der zweiten Halbzeit ins Spiel geworfen, nur kurze Zeit später schoss der Serbe die Eintracht auch in Führung.

Hinteregger: "...dann soll es einfach nicht sein"

"Er hat überragend gespielt und Schwung gebracht, das Tor war genau, wie wir es von ihm kennen", sagt Hinteregger. "Wenn du vorher eine Geschichte schreibst, würdest du schreiben: Du wechselst Kostic ein und er schießt das Siegtor", legt Glasner nach. Aber es sollte anders kommen.

"Wir waren ein paar Minuten nicht aufmerksam, genau da ist das 1:1 gefallen. Stuttgart ist in Unterzahl nochmal All in gegangen", so Glasner. Doch selbst danach hatte Frankfurt noch die große Chance auf den Siegtreffer, traf allerdings nur die Querlatte.

"Wenn man zweimal die Latte trifft, soll es einfach nicht sein", sagt Hinteregger.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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