Ein Ausweg für Munas Dabbur

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Es war ein Herbst zum Vergessen für Munas Dabbur.

Vor rund einem Jahr entschied sich der Israeli bekanntlich, den FC Red Bull Salzburg im Sommer zu verlassen, um beim FC Sevilla für Tore zu sorgen. Weil in der Zwischenzeit aber praktisch die gesamte sportliche Leitung der Andalusier ausgewechselt wurde, spielte Dabbur schon bei seiner Ankunft eigentlich keine Rolle mehr.

Die Folge: Nur 24 Spielminuten in La Liga. Einzig in der Europa League durfte der Stürmer regelmäßig ran und stellte mit drei Toren und zwei Assists in sechs Partien auch sein Können unter Beweis. Beim FC Sevilla brauchen sie ihn trotzdem nicht mehr.

Nicht nur Hoffenheim

Deswegen werden ihm auch keine Steine in den Weg gelegt, trotz eines bis Sommer 2023 laufenden Vertrags. Wie "Canal Sur" berichtet, würde sich der Verein damit zufriedengeben, jene Ablösesumme zu kassieren, die er selbst an die Salzburger bezahlt hat. Das andalusische Rundfunk-Programm setzt die Summe bei 10,2 Millionen Euro an, wahrscheinlicher dürften allerdings rund 15 Millionen Euro sein.

Jedenfalls hat sich offenbar zumindest ein Verein gefunden, der Dabbur im Winter für diese Summe verpflichten will: TSG Hoffenheim. Die Verhandlungen der Deutschen mit den Spaniern seien schon sehr weit fortgeschritten, wird berichtet. Der 27-Jährige soll bei den Kraichgauern Ishak Belfodil ersetzen, der vehement auf einen Abgang drängt.

Allerdings gibt es für Dabbur offenbar auch Alternativen. Angeblich buhlen auch Sporting Lissabon und Girondins Bordeaux um die Dienste des 21-fachen israelischen Teamspielers.

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