Gregoritsch: Defensivarbeit früher nicht zumutbar

Gregoritsch: Defensivarbeit früher nicht zumutbar Foto: © getty
 

Der "Kicker" widmet Michael Gregoritsch als einem Gewinner der bisherigen Saison in der deutschen Bundesliga in der aktuellsten Ausgabe eine Doppelseite und schildert dabei auch seine Weiterentwicklung in Sachen Defensivarbeit.

"Er war nie ein Ja-Sager, sondern hat in gewisser Weise einen Dickschädel. Er hat sich lange komplett auf seine Offensivqualitäten verlassen", erzählt Werner Gregoritsch, der seinen Sohn in Kapfenberg und beim U21-Nationalteam betreut hat.

Mit Peter Neururer erinnert sich ein weiterer Wegbegleiter an die ersten Wochen der Zusammenarbeit - sein früherer Bochum-Trainer tut dies mit einem gewohnt lockeren Spruch:

"Wenn er selbst den Ball hatte, war er Sonderklasse, bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft war er brauchbar, bei gegnerischem Ballbesitz nicht zumutbar."

Baum: "Gegen den Ball arbeitet er viel ausgeprägter mit"

Neururer, der als "Ziehvater" des Steirers gilt, beschreibt Gregoritsch jedoch auch als "intelligent, verständig und aufbahmebereit".

Auch der Augsburg-Legionär selbst gesteht ein, dass er früher nur wenig Defensivarbeit geleistet hat: "Für mich gab es früher immer nur den Weg nach vorne. In der Jugend habe ich Stürmer gespielt und musste nicht viel nach hinten machen."

Alles Vergangenheit. Sein FCA-Coach Manuel Baum bestätigt, dass sich der achtfache Saison-Torschütze gerade in diesem Bereich gesteigert hat: "Gegen den Ball arbeitet er viel ausgeprägter mit. Dieses Bewusstsein zu entwickeln, war sein größter Schritt."

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