Matthäus: Alaba? "Weit mehr als 100-Mio.-Paket"

Matthäus: Alaba? Foto: © getty
 

Lothar Matthäus geht als Botschafter von Interwetten neue Wege.

Der Weltfußballer von 1990 ist aber weiterhin nicht verlegen, seine Expertise öffentlich zu teilen. Als TV-Experte ist er hautnah dran am geschehen, als Co-Trainer von RB Salzburg und Chefcoach von Rapid hat er noch dazu Österreich-Bezug.

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Ein Thema lässt derzeit keinen kalt, der Abschied von ÖFB-Teamspieler David Alaba vom FC Bayern, dem Herzensverein des 59-jährigen Deutschen. Noch im Oktober glaubte Matthäus an ein Happy End im Hin und Her zwischen dem Verein und der Alaba-Seite, seit Anfang Jänner wusste er aus sicherer Quelle, dass Alaba bereits mit dem FCB abgeschlossen hat. Vor kurzem gab der Defensiv-Spezialist dann öffentlich seinen Abschied bekannt.

"Man hätte das auch früher machen können, Alaba hätte diese Schlagzeilen nicht gebraucht, weil er war zwölf Jahre lang ein Vorzeigeprofi und jetzt ist er dann bei den Bayern-Fans als geldgierig dargestellt worden. Es geht ja auch um viel Geld und gerade in der jetzigen Zeit ist es schon ein sensibles Thema. Vielleicht hat das Alabas Seite unterstützt. Er hatte hier einen hohen Stellenwert innerhalb der Mannschaft, bei den Verantwortlichen und vor allem auch bei den Fans. Das ist jetzt eben so ein Beigeschmack, den man nicht gebraucht hätte", gibt Matthäus bei "krone.tv" seine Meinung zum polarisierenden Thema Alaba kund.

Matthäus: "Gehe schon von Spanien aus"

"Es ist nun mal so passiert, aber ich glaube jeder beim FC Bayern wird sich in drei Monaten, wenn die Saison vorbei ist, bei Alaba bedanken für die Leistung, die er hier beim FC Bayern gebracht hat."

Das steht außer Zweifel. Laut eigenen Aussagen sucht Alaba im Alter von 28 Jahren noch einmal eine neue sportliche Herausforderung, das Finanzielle soll dabei auch stimmen, auch wenn es laut ihm kein Grund für den Wechsel war. Die Frage ist, wo Alabas Zukunft liegt, denn noch soll sich der langjährige Bayern-Leistungsträger noch für keinen neuen Arbeitgeber entschieden haben.

"Ich weiß es nicht, vielleicht weiß er es selbst auch noch nicht. Ich habe nur gelesen, dass er schon sehr gut spanisch spricht, aber er hat gesagt, dass man bei so vielen spanischen Kollegen in der Mannschaft das eine oder andere Wort mitnimmt. Sein Wunsch war ja, nach Spanien zu wechseln. Die Premier League hat er so ein bisschen links liegen gelassen. Und wenn er dann schon nicht bei Bayern bleibt, wo ihm ja der rote Teppich ausgerollt worden ist, dann gehe ich schon davon aus, dass eher Spanien als England, wo eben die einzigen Klubs sitzen, die das vielleicht noch bezahlen können", wagt Matthäus einen Ausblick.

Dass sowohl Real Madrid als auch der FC Barcelona Alaba gerne in ihren Reihen begrüßen würden, ist ein offenes Geheimnis. Viel entscheidender ist jedoch die finanzielle Seite, wie sich diese Klubs trotz hoher Schulden das "Paket Alaba" leisten wollen.

"Ein Paket weit über 100 Millionen für Alaba"

Auch der neue Markenbotschafter Matthäus hinterfragt die Vorgehensweise der spanischen Top-Klubs und rechnet vor. "Wir wissen ja auch nicht, woher sie das Geld nehmen, weil Barcelona hat 1,2 Milliarden Schulden, Real Madrid hat auch ein großes Loch in der Kasse. Also es ist schon bewundernswert, wo dann die Vereine wieder diese Gelder, die Alaba kostet, auspacken", wundert sich der DFB-Rekordteamspieler.

"Und Alaba kostet ja ein rundes 100-Millionen-Paket. Er will einen 4- oder 5-Jahresvertrag, der Berater will auch noch mitschnappen. Also ich gehe davon aus, dass es nicht nur ein 100-Mio.-Paket, sondern weit drüber ist. Gerade in der jetzigen Zeit ist das sehr, sehr, sehr, sehr viel Geld", so Matthäus.

Der Bayern-Abschied hätte somit harmonischer und ohne viele Störgeräusche ablaufen können, trotzdem respektiert Matthäus die Leistungen von Alaba im Bayern-Dress und prophezeit ihm auch eine große Zukunft bei einem internationalen Top-Klub.

Wer das in Zukunft sein wird, weiß vorerst wohl nur Alaba selbst - wenn überhaupt.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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