Stöger: "Darauf scheiße ich"

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Trainer Peter Stöger und der 1. FC Köln befinden sich weiter in der Krise. Der Wiener muss sich seit Wochen Fragen nach einer Entlassung oder einem Rücktritt anhören.

"Der Trainerjob ist immer schwierig, und du kannst immer entfernt werden", sagt Stöger dem "Kicker". Ans Aufgeben verschwendet der 51-Jährige keinen Gedanken: "Das macht man nicht. Das wäre unmoralisch, fahrlässig und egoistisch."

Er habe auch keine Versagensängste. "Ich mache meinen Job so gut wie möglich. Und dann wird bewertet: Passt es oder nicht? Bringt er Ergebnisse oder bringt er keine?"

Dass sein Ruf als Trainer mittlerweile in Mitleidenschaft gezogen sein könnte, ist Stöger augenscheinlich egal. "Darauf scheiße ich. Wenn jemand meint, wir hätten hier vier Jahre Glück gehabt, und jetzt zeigt sich Stögers wahre Handschrift, dann soll er das meinen. Aber bevor Missverständnisse aufkommen: Unsere Wahrnehmung ist eine andere."

"Extrem-Stress" für Stöger

Stöger meint, der Kern und die Struktur bei Europa-League-Teilnehmer Köln seien gut. Er sehe bei seinen Spielern und auch im Umfeld den Willen und die Bereitschaft, die aktuelle Situation anzunehmen. "In meinen Augen ist es immer noch top, was sie abliefern wollen, vor allen Dingen in Sachen Engagement", sagt er über seine Profis.

Stöger hält zudem eines fest: "Die Liga ist ein gnadenloses Rad." Aber das habe nichts mit ihm zu tun. Die Situation mit nur einem Punkt aus den bisherigen sieben Saisonspielen sei richtig schwer: "Da müssen wir nicht diskutieren." Es sei "Extrem-Stress". Ruhe gebe es für keinen Trainer. Und sicher fühle sich keiner.

Köln trifft nach der Länderspielpause am kommenden Freitag (20:30 Uhr) auswärts auf den VfB Stuttgart.

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