Dass sein Ruf als Trainer mittlerweile in Mitleidenschaft gezogen sein könnte, ist Stöger augenscheinlich egal. "Darauf scheiße ich. Wenn jemand meint, wir hätten hier vier Jahre Glück gehabt, und jetzt zeigt sich Stögers wahre Handschrift, dann soll er das meinen. Aber bevor Missverständnisse aufkommen: Unsere Wahrnehmung ist eine andere."
"Extrem-Stress" für Stöger
Stöger meint, der Kern und die Struktur bei Europa-League-Teilnehmer Köln seien gut. Er sehe bei seinen Spielern und auch im Umfeld den Willen und die Bereitschaft, die aktuelle Situation anzunehmen. "In meinen Augen ist es immer noch top, was sie abliefern wollen, vor allen Dingen in Sachen Engagement", sagt er über seine Profis.
Stöger hält zudem eines fest: "Die Liga ist ein gnadenloses Rad." Aber das habe nichts mit ihm zu tun. Die Situation mit nur einem Punkt aus den bisherigen sieben Saisonspielen sei richtig schwer: "Da müssen wir nicht diskutieren." Es sei "Extrem-Stress". Ruhe gebe es für keinen Trainer. Und sicher fühle sich keiner.
Köln trifft nach der Länderspielpause am kommenden Freitag (20:30 Uhr) auswärts auf den VfB Stuttgart.
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