Lazaro macht den Hertha-Fans eine klare Ansage

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Nach Herthas Aus im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln wird der Ton in der Hauptstadt rauer.

Nicht nur auf den Rängen, von denen zum ersten Mal in dieser Saison Schmährufe und Pfiffe auf den Platz schallten, sondern auch bei den sportlichen Protagonisten blinken in Berlin die Alarmleuchten.

Coach Dardai, der nach dem Spiel im Innenraum des Olympia-Stadions von den eigenen Fans zur Rede gestellt wurde, kann die Unruhe nachvollziehen: "Die Fans machen sich Sorgen. Ich bin immer bereit für eine offene Diskussion. Sie können gern zu uns kommen, ich erkläre ihnen alles. Ich habe keine Angst."

Der Grund für die miese Stimmung ist nicht nur, dass Hertha einmal mehr den Traum vom Pokalfinale im eigenen Stadion verpasst, sondern die Gesamtleistung der letzten Wochen. Die Niederlage gegen die schwer angezählten Kölner besiegelt Herthas siebtes Spiel in Folge ohne Sieg. In den letzten zwölf Partien holten die Berliner gar nur einen Dreier.

Nach dem Pokal-Aus, droht die Hertha auch ihr zweites Saisonziel, die Europa-League-Gruppenphase zu überstehen, zu verfehlen. Mit einem Punkt aus drei Spielen ist man Gruppenletzter.

„Arsch aufreißen, volle Konzentration“

ÖFB-Legionär und Hertha-Neuzugang Valentino Lazaro macht den Fans eine klare Ansage: "Es heißt jetzt einfach: Arsch aufreißen, volle Konzentration und gegen Hamburg wieder mal drei Punkte einfahren.

Sollte es am Wochenende gegen den HSV wieder nicht für einen Sieg reichen, wird es für Hertha auch in der Liga ungemütlich.

Der Grazer fährt fort: "Nach den Gegentoren habe ich das Gefühl, dass man den Genickbruch einfach so hinnimmt, statt den Ball zu nehmen und zu sagen: 'Weiter geht's, Jungs'. Das ärgert mich persönlich, aber ich weiß, dass es auch die ganze Mannschaft ärgert. Daran müssen wir jetzt arbeiten."


Textquelle: © LAOLA1.at

Rapids Derby-Doppelsieg-Wahnsinn: "Geile Sache"

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare