Frankfurt gewinnt turbulentes Montagsspiel

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Eintracht Frankfurt gewinnt das umstrittene Montagsspiel zum Abschluss der 23. Runde der dt. Bundesliga mit 2:1 gegen RB Leipzig.

Nachdem Leipzig durch den ersten Torschuss von Augustin (13.) in Führung geht, dreht Frankfurt auf und dreht die Partie innerhalb von vier Minuten dank der Treffer von Chandler (22.) und Boateng (26.). Wenig später verhindert der Videoassistent zurecht einen Elfmeter für Leipzig.

Im zweiten Durchgang fällt Leipzig nicht mehr allzu viel ein, auch Frankfurt riskiert kaum mehr etwas und so bleibt es beim 2:1.

Die ÖFB-Legionäre Sabitzer, Laimer und Ilsanker spielen allesamt über 90 Minuten durch.

Mit dem Heimerfolg verbessern sich die Frankfurter (39 Punkte) auf Rang drei und überholen Leipzig (38), das nur noch Fünfter ist.

Frankfurt bleibt nervenstark

Die Eintracht Fans haben vor der Partie die Möglichkeit ihren Protest gegen die Ansetzung von Montagabendspielen vorzutragen. Mit Bannern stellen sie friedlich ihre Position klar und mit ein paar Minuten Verspätung ertönt der Anpfiff (alle Infos dazu hier!).

Die Kulisse wird daraufhin aber noch skurriler: Vor dem Spiel wurden Trillerpfeifen ausgegeben und sobald die Gäste an den Ball kommen wird es laut, die Pfiffe des Schiedsrichters währenddessen kaum hörbar.

Zunächst scheinen die Leipziger aber besser mit den ungewöhnlichen Bedingungen zurechtzukommen. Laimer dringt rechts in den Sechszehner ein bedient nach einem klasse Doppelpass mit Demme den im Rückraum lauernden Augustin. Der Franzose versenkt die Ablage mit dem ersten Torschuss des Spiels eiskalt in der linken unteren Ecke.

Doch die Gäste wirken nach dem Rückstand wie angestachelt und drehen die Partie innerhalb von vier Minuten. Zunächst gleicht Chandler (22.) nach Frankfurts erstem Eckball aus. Kurz darauf wird Rebic auf der linken Seite von Orban übersehen und bereitet den Ausgleich durch Boateng (26.) vor.

Wenig später sorgt ein Elfmeterpfiff für Aufregung. Rebics Einsatz gegen Sabitzer wird aber nach Absprache mit dem Videoassistenten für nicht strafwürdig befunden.

Angriff der Filzkugeln

Auch der Anpfiff der zweiten Halbzeit verzögert sich, da aus dem Block der Frankfurter hunderte Tennisbälle in den Sechszehner von Gulacsi fliegen.

Die Partie bleibt hochintensiv, doch ist deutlich ärmer an Torchancen. Leipzig fällt gegen kompakte Frankfurter, die mit hoher kämpferischer Bereitschaft keinen Ball verloren geben, kaum Lösungen. Da auch die Gastgeber immer weniger in ihr Offensivspiel investieren, bleibt es beim 2:1.

Frankfurt hält den sensationellen Trend aufrecht und steht unmittelbar hinter Dortmund auf dem zweiten Platz. Leipzig muss nach zuletzt zwei Bundesliga-Siegen in Folge wieder ohne Punkte nach Hause fahren.


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Textquelle: © LAOLA1.at

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