Backups bei möglichem Favre-Aus in Dortmund

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Mit 2,15 Punkten pro Spiel ist Lucien Favre auf dem Papier zwar der erfolgreichste BVB-Trainer aller Zeiten, große Titel konnte er mit den Dortmundern allerdings noch nicht gewinnen.

Deshalb scheint eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages derzeit äußerst unwahrscheinlich. Die Borussen aus Dortmund schauen sich daher angeblich bereits nach einem möglichen Nachfolger für Favre für die kommende Saison um.

Zu diesen "Backups" gehören laut "Sport Bild" unter anderem Marco Rose, Julian Nagelsmann, aber auch der aktuelle Salzburg-Coach Jesse Marsch.

Erfolgsgarant Rose

Der 44-jährige Marco Rose unterschrieb letztes Jahr bei den Borussen in Gladbach und schaffte es auf Anhieb, den Verein in die Champions League zu führen.

Der Vertrag des gebürtigen Leipziger in Gladbach läuft noch bis 2022. Bei den "Fohlen" setzt Rose nicht nur auf Umschaltmomente, sondern will diese auch mit einem kontrollierten Ballbesitz-Fußball verbinden. Weiters kann man beobachten, dass die Mannschaften unter dem Deutschen stets ein mutiges und selbstbewusstes Auftreten an den Tag legen.

Rose führte Red Bull Salzburg von 2017 bis 2019 nicht nur zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg, sondern auch ins Halbfinale der UEFA Europa League 2018.

Zweiter Angriff auf Nagelsmann?

Bereits 2018 versuchte Borussia Dortmund Julian Nagelsmann von Hoffenheim zu verpflichten. Da er aber bei seinem damaligen Verein über keine Ausstiegsklausel verfügte, musste er dort bleiben und konnte sich nicht dem BVB anschließen.

Seit vergangener Saison ist Nagelsmann erfolgreicher Chef-Coach bei Leipzig. Aktuell stehet RBL mit 13 Punkten an der Spitze der deutschen Bundesliga.

Beim 33-jährigen Leipzig-Trainer ist es gut möglich, dass er sich bei seinem nächsten Karriereschritt mit größeren Klubs beschäftigt, beispielsweise ins Ausland oder nach München wechselt.

Wiedersehen mit Ex-Schützling?

Schon im Frühjahr dieses Jahres fiel der Name Jesse Marsch in Dortmund. Der 46-jährige Amerikaner, der bei Red Bull Salzburg auf der Kommandobrücke steht, hat zwar nicht allzu viel Erfahrung innerhalb der europäischen Ligen aufzuweisen, überzeugt allerdings mit Selbstbewusstsein und Sieger-Mentalität.

Sein Spielstil ähnelt dem seines Salzburg-Vorgängers Marco Rose, mit dem er regelmäßig in Kontakt steht. Vor wenigen Wochen lehnte Marsch eine Anfrage von Schalke-Sportvorstand Jochen Schneide ab.

Sein ehemaliger Schützling und BVB-Goalgetter Erling Haaland, mit dem Marsch ebenfalls noch in Kontakt steht, kann sich den Amerikaner gut in der deutschen Bundesliga vorstellen.


Textquelle: © LAOLA1.at

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