HSV vor Relegation gerettet: "Wir waren tot"

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Die Stadionuhr des Bundesliga-Dinos läuft weiter!

Praktisch in letzter Minute hat sich der Hamburger SV selbst gerettet und die dritte Relegation in Folge vermieden. Nach dem 2:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg müssen die "Wölfe" noch um den Verbleib in der höchsten Liga zittern.

"Es war unglaublich emotional, dass wir dem Druck standgehalten haben. Nach dem zehnten Spieltag waren wir tot, hatten nur zwei Punkte auf dem Konto", erinnert sich Trainer Markus Gisdol, dem ein Stein vom Herzen fiel.

"Wir aber haben uns zusammengerauft und wollten die Geschichtsbücher neu schreiben. Das haben wir geschafft. Ich möchte aber auch danke sagen für den fantastischen Zusammenhalt in unserem Klub, mit unseren Fans. Es fällt mir schwer, das in Worte zu fassen. Ich bin einfach unglaublich dankbar und froh, dass wir heute den Sack zumachen konnten."

Noch auf dem Spielfeld wurde der Klassenerhalt ausgelassen gefeiert, während auf der anderen Spielfeldhälfte die Verzweiflung bei Wolfsburg spürbar war.

Das hinderte den HSV aber auch nicht an einer ausgelassenen Kabinenparty plus Tanz vor der Kamera:

Unbeschreiblich !!!!!!

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Viele hatten die Hamburger bereits abgeschrieben gehabt. Doch der in den vergangenen Jahren kriselnde Klub, der sich seit 54 Jahren in der deutschen Bundesliga hält, gab die Antwort in letzter Minute.

Der Siegtreffer von Luca Waldschmidt erfolgte erst in der 88. Minute, mit dessen erstem Bundesliga-Treffer. Danach kannte die Freude keine Grenzen mehr.

Innenverteidiger Mergim Mavraj brachte es daraufhin auf den Punkt: "Wir haben mit dem Team ein Wunder geschafft. Niemand hat mehr auf uns einen Pfifferling gesetzt. Für uns alle ist das der Höhepunkt unserer Karrieren."

Und Wolfsburg? Der Klub aus der Autostadt erlebt derzeit den schlimmsten Albtraum und muss sich wohl gegen Eintracht Braunschweig in der Relegation behaupten. "Das Ergebnis ist eine Riesen-Enttäuschung für die Spieler, den Stab und die Fans. Aber: Wir kriegen das hin. Das Vertrauen ist noch immer da", gibt sich Trainer Andries Jonker aber kämpferisch.


Textquelle: © LAOLA1.at

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