Modeste: "Stöger-Abgang ein FC-Kollateralschaden"

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Der 1. FC Köln ist mit seiner Alptraum-Saison Gesprächsthema Nummer eins. Nun kritisiert auch der letztjährige Torjäger Anthony Modeste (25 Tore) die "Geißböcke".

"Das Ganze fing mit dem Theater um meinen Wechsel an und hat mit der Entlassung von Peter Stöger seinen Tiefpunkt erreicht", so der 29-Jährige China-Legionär (Tianjin) zur "Sport Bild".

Modeste nimmt dabei Peter Stöger in Schutz: "Ich habe ihm geschrieben, dass ich seinen Abschied beim FC für einen Kollateralschaden halte."

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Stöger Opfer der Transferpolitik

Der Wiener sei auch Opfer der Kölner Transferpolitik im Sommer gewesen.

"Weil der FC die Spieler, die der Trainer neu verpflichten wollte, nicht bekommen hat oder sich für andere Namen entschieden hat. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend. Meiner Meinung nach hätte man auch ein oder besser zwei Spieler mit etwas mehr Erfahrung dazu holen sollen."

Modeste wurde mit Mainz-Angreifer Jhon Cordoba ersetzt, der bisher kein einziges Bundesliga-Tor für seinen Neo-Klub erzielen konnte und zuletzt auch noch mit einer Oberschenkelverletzung ausfiel.

Modeste traut Stöger BVB zu

Sein Vorgänger und Kölner-Rekordtransfer fühlt sich hingegen in China pudelwohl. In acht Spielen traf er stolze sieben Mal. Modeste traut auch Stöger einen erfolgreichen Neustart zu.

"Bei Borussia Dortmund wird er ganz sicher wieder zeigen, was er kann. Peter Stöger ist ein überragender Trainer. Auch seine menschlichen Qualitäten machen ihn dazu. Am Ende wollte er (in Köln) wahrscheinlich selber nicht mehr so richtig."

Für Köln selbst sieht er hingegen keine Besserung in Sicht.

„Die Entscheidung, U19-Trainer Stefan Ruthenbeck nur für die letzten 14 Tage der Hinrunde zu verpflichten macht einfach keinen Sinn. Jeder Spieler weiß, dass in zwei Wochen der nächste Trainer auf dem Platz steht. Es ist sehr schwer, unter diesen Grundvoraussetzungen etwas zu bewegen."


Textquelle: © LAOLA1.at

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