Dragovic nach Therapie-Frust vor Comeback

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Aleksandar Dragovic steht vor seinem Comeback bei Bayer Leverkusen.

Am Freitag dürfte der ÖFB-Teamverteidiger beim Gastspiel der Werkself in Augsburg bereits in der Startelf stehen. Aufgrund einer Sehnenverletzung im Oberschenkel, die er sich im ersten Pflichtspiel der Saison gegen Hertha BSC zuzog, musste der 25-Jährige zuletzt drei Wochen pausieren.

"Wenn ich nicht Fußballspielen kann, bin ich nicht auszuhalten, ich war enttäuscht und habe meinen ganzen Frust in der Therapie ausgelebt", erklärt Dragovic.

Gegen HSV mit Comeback spekuliert

"Dabei war ich mehr im Wasser als sonst wo, ich habe sehr intensiv gearbeitet und insgeheim mit einem Comeback gegen Hamburg spekuliert. Aber die Ärzte haben gemeint, das Risiko sei zu groß", musste der 54-fache Teamkicker Geduld beweisen.

Seit Anfang dieser Woche steht Dragovic wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz: "Das fühlt sich großartig an. Klar fehlen mir nach der Pause noch ein paar Körner, aber die Trainingsleistungen stimmen mich definitiv zuversichtlich."

Duo mit Jedvaj: Gutes Omen?

Durch die Verletzung von Jonathan Tah und die Gelb-Sperre vom Ömer Toprak ist Bayer-Coach Roger Schmidt zu einer Umstellung gezwungen. Dragovic dürfte damit gemeinsam mit Tin Jedvaj verteidigen.

"Tin und ich haben im Herbst gegen Wolfsburg schon einmal das Abwehrzentrum gebildet, er hat damals den 2:1-Siegtreffer erzielt, vielleicht ist das ein gutes Omen", hofft der Wiener.

Beim Duell mit ÖFB-Kollege Martin Hinteregger wird der erste Treffer ein besonderer sein. Es wäre der 50.000 in der Bundesliga-Historie. Dragovic ist davon aber unbeeindruckt: "Ich habe es nicht so mit Statistiken - egal wer, Hauptsache es ist ein Leverkusner und wir fahren drei Punkte ein."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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