Haaland beklagt Druck von Dortmund

Haaland beklagt Druck von Dortmund Foto: © getty
 

Bleibt er oder geht er?

Diese Frage stellen sich wohl alle Dortmund-Anhänger momentan in der Causa Erling Haaland.

Der Wunderstürmer des BVB ist quasi auf jeder Wunschliste der Top-Klubs ganz oben angesiedelt, im Sommer wäre er dank einer Ausstiegsklausel um "nur" 75 Millionen Euro zu haben.

In Dortmund ist man allerdings wenig von der Idee begeistert, seine "Lebensversicherung" zu verlieren. Momentan wird von den BVB-Verantwortlichen alles dafür gegeben, Haaland wenigstens bis Sommer 2023 beim Verein zu halten.

Diese Anstrengungen dürften dem 21-jährigen Norweger aber nun zu viel geworden sein. Nach dem 5:1-Sieg seines Klubs gegen den SC Freiburg (Spielbericht>>>) bei dem Haaland selbst erneut mit einem Doppelpack glänzte, gibt er seinem Landsmann Jan Aage Fjörtoft ein exklusives Interview auf Norwegisch und beklagt:

"Der Klub übt Druck auf mich aus, eine Entscheidung für nächste Saison zu treffen. Aber ich will nur Fußball spielen. Das heißt, dass ich wahrscheinlich bald Entscheidungen treffen muss."

Mit anderen Klubs habe er aus Respekt zum BVB noch nicht verhandelt, verrät Haaland dem ehemaligen Rapid-Stürmer und nunmehrigen Sportjournalisten Fjörtoft außerdem.

Watzke reagiert: "Muss auch unsere Situation verstehen"

Nur kurz darauf äußert sich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber den "Ruhr Nachrichten" zu den Aussagen seines Star-Schützlings.

Der 62-Jährige meint: "Er ist ein spontaner Mensch, ein junger Bursche. Er darf das. Es gibt mit Erling überhaupt kein Problem."

Watzke fügt aber die prekäre Situation aus der Sicht des BVB an: "Aber er muss auch etwas Verständnis für uns haben. Wir können nicht bis Ende Mai warten."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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