"Durchhalte-SMS" häufen sich bei Stöger

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Werder Bremen schlägt vor dem Krisengipfel am Sonntag bei Schlusslicht 1. FC Köln forsche Töne an.

"Wir wollen liefern, wir müssen liefern und wir werden liefern", sagte Werder-Coach Alexander Nouri vor seinem 40. Spiel als Chefcoach in der deutschen Fußball-Bundesliga. FC-Coach Peter Stöger gab dagegen Einblick in den Ernst der Lage: "Ich bekomme mehr und mehr Durchhalte-SMS von meinen Freunden."

Beide Mannschaften sind in der Liga noch ohne Sieg und damit noch nie so schlecht in eine Saison gestartet. Köln hat nach acht Spieltagen einen Punkt, Bremen vier. Für Nouri und den Wiener Stöger geht es um mehr als drei Zähler: Bei einer Niederlage könnte einer der beiden seinen Job verlieren.

Personell hofft Stöger auf den Einsatz von Kapitän Matthias Lehmann, der sich vor dem Europa-League-Spiel am Donnerstag bei BATE Borisow (0:1) eine Muskelverletzung zugezogen hatte.

Außerdem könnte das einstige Werder-Idol Claudio Pizarro ausgerechnet am Sonntag sein Startelf-Debüt für Köln geben. "Er hat natürlich die Qualität, die Kugel im 16-Meterraum einfach mal reinzumachen", sagte Stöger.


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