Arnautovic: "Habe nicht auf meinen Körper geschaut"
Dabei lief es für Arnautovic nach seinem Wechsel nach China im Juli 2019 zunächst gar nicht nach Wunsch. Zwar waren seine Statistiken nach dem Vereinswechsel sehr gut, hinter den Kulissen kämpfte der Wiener allerdings mit Problemen.
"Ich habe es unterschätzt und habe nicht trainiert", versucht Marko Arnautovic seine Situation nach der Übersiedlung nach China gegenüber "Sky Sports" zu beschreiben.
"Ich habe nicht auf meinen Körper geschaut und habe gegessen und getrunken. Sachen wie Sprite, Coca-Cola, Fanta und diese ganzen süßen Getränke. Aber es ist nicht gut für den Körper", so der ÖFB-Teamspieler.
Die ganze Nacht auf, am Tag geschlafen
"Ich habe zu den falschen Zeitpunkten gegessen und nicht geschlafen. Denn als ich nach China kam, habe ich gut drei Wochen gebraucht, um mich mit der Zeitumstellung zurechtzufinden. Ich bin um 6 Uhr, 7 Uhr in der Früh ins Bett gegangen und bin um 3 Uhr, 4 Uhr am Nachmittag wieder aufgewacht und zum Training gefahren", erklärt Arnautovic seinen Tagesablauf zu Beginn seines China Abenteuers.
Aufgeben stand für den ÖFB-Legionär jedoch nicht zur Debatte. "Ich habe mir eingeredet, dass mich der Klub wollte, dass sie mich gebraucht haben, um gut zu spielen und Titel zu gewinnen."
25 Millionen Euro hat Shanghai SIPG im Juli 2019 auf den Tisch gelegt, um Arnautovic von West Ham United loseisen zu können. Auf dem Feld hat sich der Österreicher zuletzt nur wenig zu Schaden kommen lassen.