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NEWS
St. Pöltens Frauen peilen 8. Titel in Folge an
Am Samstag startet die österreichische Frauen-Fußball-Bundesliga in ihre 41. Saison.
Auch in diesem Jahr führt der Weg zum Titel über Serienmeister SKN St. Pölten, darüber waren sich die zehn Vertreter der Vereine bei der Auftaktpressekonferenz am Freitag in Wien einig. Als erste Verfolger gelten neuerlich Sturm Graz und die Wiener Austria. Am Tabellenende dürften vier Teams um den Klassenerhalt kämpfen.
Bei Serienmeister St. Pölten ereignete sich in der Sommerpause ein kleiner Umbruch am Spielerinnensektor.
"Wir haben einige schmerzhafte Abgänge zu verkraften, versuchen diese durch viele junge Spielerinnen zu kompensieren. Diese sind sehr ehrgeizig", gibt SKN-Kapitänin Jasmin Eder Auskunft. Das Saisonziel St. Pöltens bleibt aber unverändert - die Niederösterreicherinnen wollen den achten Meistertitel in Serie holen. Eder erwartet wieder eine spannende Saison: "Es war letztes Jahr schon sehr eng. Kein einziges Spiel wird leicht, aber ich liebe Herausforderungen."
Sturm mit kleiner Kampfansage
Auch in der Champions League ist St. Pölten nach der erfolgreich gestalteten ersten Qualifikationsrunde noch im Rennen. Die Entscheidung über die Teilnahme an der Gruppenphase fällt im Rahmen der zweiten Runde Ende September. Die mögliche Doppelbelastung sollte aufgrund des qualitativ breit aufgestellten Kaders kaum Probleme darstellen.
Als erster Verfolger der "Wölfinnen" kristallisierte sich in der Vorsaison der SK Sturm heraus. Der Vizemeister möchte die eigenen Ansprüche noch etwas nach oben schrauben und richtete zumindest eine kleine Kampfansage in Richtung St. Pölten: "Wir möchten die Meisterschaft so lange wie möglich spannend gestalten", betont Spielerin Sophie Maierhofer.
Austria will wieder unter die Top 3
Auch die Wiener Austria peilt wieder einen Platz unter den ersten drei an. Die größte Aufgabe der Vorbereitung bestand darin, nach den vielen Veränderungen im Kader eine einheitliche Mannschaft zu formen. Kapitänin Romina Bell zeigte sich zuversichtlich, dass dies gelungen sei und gibt für die kommende Saison eine "Topplatzierung" als Saisonziel aus.
In der Sommerpause übersiedelte die Frauenabteilung der Austria ins Umfeld der Generali-Arena. "Das ist ein großer Schritt, jetzt fühlen wir uns daheim angekommen", sagt Bell.
Die Vienna möchte nach einer erfolgreichen ersten Bundesliga-Saison, in der überraschend Rang vier heraussprang, heuer noch einen Schritt nach vorne machen. "Wir wollen uns weiter verbessern, und dass bedeutet unterm Strich Platz drei", betont Mittelfeldspielerin Claudia Wasser. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde beim Kader nochmals nachgebessert - jede Position ist nun doppelt besetzt.
Liga möchte EM-Euphorie nutzen
Am Ende des Tableaus kämpfen vermutlich Bergheim, Wacker Innsbruck, Altenmarkt und Aufsteiger Kleinmünchen/BW Linz um den Klassenerhalt. Der Liga-Neuling aus Oberösterreich fiebert dem Auftakt bereits entgegen. "Die Vorfreude auf das erste Spiel ist riesig", betont Sportmanager Walter Weiss. Das Saisonziel sei mit dem Klassenerhalt klar gesteckt.
Die Liga möchte sich auch die Euphorie im Bereich des Frauenfußballs, die durch die erfolgreiche Teilnahme der ÖFB-Frauen bei der EM in England entstanden ist, zunutze machen. Der ORF zeigt mindestens 20 Liga-Spiele live im linearen Fernsehen, ebenfalls wird die "#mitHerz"-Kampagne fortgeführt. Auch ÖFB TV wird mehr Möglichkeiten in der Berichterstattung bieten. "Die Sichtbarkeit ist größer geworden, das ist sehr wichtig für den Frauenfußball", betont St. Pölten-Akteurin Eder.
Die neue Saison wird am Samstag (11.00 Uhr, live ORF Sport +) mit dem Duell Neulengbach gegen Austria Wien eröffnet. St. Pölten startet am selben Tag (14:45 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Altenmarkt die Mission Titelverteidigung.