SKN St. Pölten vor schnellem CL-Out

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Die Champions League der Frauen könnte für Österreichs Meister, den SKN St. Pölten, schnell zu Ende sein: Die Niederösterreicherinnen verlieren das Hinspiel im Sechzehntelfinale gegen Twente Enschede in der NV-Arena 2:4.

Schon nach einer halben Stunde scheint alles entschieden, denn der niederländische Rekord-Champion führt durch Tore von Kalma (10., 29./Elfmeter) und Van Weerden (22.) 3:0. In der zweiten Halbzeit spielen die Gastgeberinnen besser mit, zuerst ist es aber Kalma, die mit ihrem dritten Treffer (75.) für das scheinbare Ende aller Hoffnungen sorgt.

Die SKN-Frauen geben sich aber nicht auf, eine Minute nach ihrer Einwechslung sorgt Debütantin Jana Scharnböck für den Anschlusstreffer (82.), dem unter kräftiger Mithilfe der Twente-Verteidigung noch ein zweites Tor folgt (85.).

Um doch noch ins Achtelfinale aufzusteigen, brauchen die St. Pöltnerinnen im Rückspiel am 25. September aber einen Sieg mit drei Toren Unterschied.

"In der Liga haben wir defensiv sehr wenig zu tun und viel mehr Offensivszenen. Der Konkurrenzkampf beschränkt sich auf drei, vier Mannschaften, international ist es schon noch mal eine andere Liga", sagt Offensivfrau Stefanie Enzinger.

ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer hatte den Niederösterreicherinnen größere Chancen zugerechnet. "Ich habe eigentlich gedacht, dass heute der Tag ist, an dem es St. Pölten schaffen kann, diesen Gegner zu schlagen. Aber nach dem ersten Gegentor ist es bergab gegangen", sagt er in der Halbzeitpause im ORF.

Der FC Bayern München (Carina Wenninger) gewinnt 2:1 bei Göteborg, die ÖFB-Legionärin sitzt nur auf der Bank. Der FC Arsenal (mit Manuela Zinsberger und Viktoria Schnaderbeck) steigt am Mittwoch auswärts bei Fiorentina ein.

Textquelle: © LAOLA1.at

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