"Ich bin so stolz. Das Team hat einen Weg gefunden. Wir hatten ein bisschen Probleme damit, wie sie defensiv gespielt haben, aber wir sind besser und besser geworden"
Teamchefin ist voller Stolz
"Ich bin so stolz. Das Team hat einen Weg gefunden. Wir hatten ein bisschen Probleme damit, wie sie defensiv gespielt haben, aber wir sind besser und besser geworden", erklärte Teamchefin Sarina Wiegman.
Treffer von Lucy Bronze (48.), Alessia Russo per Fersler (68.) und Fran Kirby (77.) sorgten schließlich für Partystimmung der 28.000 Zuschauer im Stadion von Sheffield und geschätzten zehn Millionen vor den TV-Bildschirmen.
"(Die Medien haben gefragt) sind Sie bereit, Geschichte zu schreiben? Das ist Geschichte", sagte Wiegman. "Wir wollen die Nation inspirieren. Ich denke, das ist es, was wir tun. Wir wollen etwas bewegen."
"Löwinnen" in absoluter Top-Form
Nach zuletzt drei Halbfinal-Niederlagen (WM 2015 und 2019, EM 2017) ist das Wiegman und ihrem Team mit der Finalqualifikation für Wembley schon gelungen.
Viel spricht dafür, dass nun auch der letzte Schritt erfolgreich absolviert wird.
Seit die Niederländerin im September des Vorjahres die Mannschaft übernommen hat, eilt England von Erfolg zu Erfolg.
In 19 Spielen unter Wiegman, die vor fünf Jahren die Niederländerinnen bei deren Heim-EM zum Titel geführt hat, sind die Lionesses ungeschlagen, elf Siege hintereinander stehen zu Buche.
Beim laufenden Turnier hatten die Engländerinnen nur im Eröffnungsmatch gegen Österreich (1:0) und im Viertelfinale gegen Spanien (2:1 nach Verlängerung) zu kämpfen.
Umso beeindruckender wurden Norwegen (8:0) und Schweden abgeschossen.
Schweden am Boden
Schweden hatte davor in 34 Spielen hintereinander nach 90 Minuten nicht verloren.
"In den ersten 25 Minuten ist es für uns gut gelaufen. Danach haben wir eine Lektion bekommen, wie schnell es gehen kann", erklärte Schwedens Kapitänin Caroline Seger.
"Es ist schwer, Worte zu finden, wenn man so deutlich verliert", sagte Mittelfeldspielerin Sofia Jakobsson.