So siehst du die WM 2018 im TV

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Die Weltmeisterschaft in Russland wird Fans rund um den Globus in ihren Bann ziehen und vor den TV locken. 

Wie in der Vergangenheit hat sich in Österreich der ORF die Übertragungsrechte für die WM 2018 gesichert und zeigt alle 64 Spiele live im TV und im Stream. Das Experten-Team wird erneut von Herbert Prohaska angeführt, Ex-Teamchef Marcel Koller feiert bei der WM seine Premiere als Analytiker. 

Die Zweitrechte hat der ORF an den Sender oe24.tv verkauft, der sämtliche Matches zeitversetzt zeigt und darüber hinaus acht der letzten 16 Gruppenspiele live überträgt. Als Experten fungieren unter anderem Hans Krankl und Toni Polster.

In Deutschland teilen sich ARD und ZDF alle Spiele der WM auf. Das Eröffnungsspiel ist auf ARD zu sehen, das Finale am 15. Juli im ZDF. Die Gruppenspiele der Deutschen wurden folgendermaßen aufgeteilt: Das ZDF zeigt das Auftaktmatch gegen Mexiko (17. Juni) und das dritte Gruppenspiel gegen Südkorea (27. Juni), die Begegnung mit Schweden (23. Juni) ist auf ARD zu sehen.

Im Fall eines Aufstiegs der DFB-Elf zeigt die ARD das Achtel- und Halbfinale, das ZDF das Viertelfinale. 

Außerdem hat sich der Pay-TV-Sender Sky die Rechte an 25 Spielen gesichert, darunter alle Spiele der Deutschen Nationalmannschaft sowie 14 Gruppenspiele, vier Achtel-, zwei Viertel- und die beiden Halbfinali, das Spiel um Platz drei und das Finale. In der Schweiz zeigt SRF zwei bzw. SRF info (Parallelspiele) alle 64 WM-Partien live und im Stream.  

Für alle, die die Spiele nicht live im TV mitverfolgen können, gibt es ausführliche Infos zu den allen Partien im LAOLA1-LIVE-Ticker!


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Brasilien ist mit fünf Titeln Rekord-Weltmeister (1958, 1962, 1970, 1994, 2002). Dahinter rangieren Italien (1934, 1938, 1982, 2006) und Deutschland (1954, 1974, 1990, 2014) mit jeweils vier Titeln. Sieben Verbände krönten sich zum Weltmeister - auch Uruguay (1930, 1950), Argentinien (1978, 1986), England (1966), Frankreich (1998) und Spanien (2010).

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Brasilien ist auch Rekord-Teilnehmer - die "Selecao" war immer dabei, in Russland ist es das 21. Mal. Dahinter folgen Deutschland (19), Italien (18), Argentinien (17) und Mexiko (16).

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Die meisten WM-Spiele hat Deutschland absolviert - das WM-Finale 2014 war das 106. Spiel. Brasilien liegt zwei dahinter, Italien hat hier schon einen beträchtlichen Rückstand (83). Deutschland gewann übrigens vier WM-Finali, verlor aber auch vier - kein anderer Verband mehr.

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Die meisten WM-Spiele absolvierte Lothar Matthäus (GER): Bei den Endrunden 1982, 1986, 1990, 1994 und 1998 kam der Weltmeister von 1990 auf 25 Partien. Auf den Plätzen folgen Landsmann Miroslav Klose (24) und Paolo Maldini (ITA/23).

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Die meisten WM-Teilnahmen (5) verbuchten neben Matthäus auch Mexikos Tormann Antonio Carbajal (Bild), der von 1950 bis 1966 mit von der Partie war, sowie Gianluigi Buffon (1998-2014). Der 40-Jährige hätte den Rekord mit der 6. Teilnahme in diesem Jahr brechen können, doch bekanntlich verpasste Italien die Endrunde 2018 in Russland. Buffon war aber auch "nur" bei vier Endrunden im Einsatz.

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Pele wurde mit Brasilien drei Mal Weltmeister (1958, 1952 und 1970) - kein anderer Spieler wurde gleich oft oder öfter Weltmeister.

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Der jüngste je eingesetzte WM-Spieler heißt Norman Whiteside und kommt aus Nordirland - er war 1982 beim 0:0 gegen Jugoslawien 17 Jahre, 1 Monate und 10 Tage alt.

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Faryd Mondragon ist der älteste je eingesetzte WM-Spieler - bei der WM 2014 wurde der kolumbianische Keeper beim 4:1 gegen Japan eingewechselt und war 43 Jahre 0 Monate und 3 Tage alt.

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Die meisten WM-Spiele als Trainer coachte Helmut Schön (25), der Deutschland bei den Endrunden 1966, 1970, 1974 und 1978 an der Seitenlinie betreute. 1974 gewann Schön die Weltmeisterschaft.

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Die meisten WM-Teilnahmen als Trainer verbuchte der Brasilianer Carlos Alberto Parreira, der sechs Mal dabei war, mit fünf verschiedenen Verbänden: Kuwait (1982), VAE (1990), Brasilien (1994, 2006), Saudi-Arabien (1998) und Südafrika (2010). Mit seinem Heimatland wurde Parreira 1994 in den USA Weltmeister.

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Vittorio Pozzo (links) schaffte es als einziger Trainer, zwei Mal Weltmeister zu werden - mit Italien 1934 und 1938.

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Otto Rehhagel war der älteste Trainer bei einer WM: Mit Griechenland schied der Deutsche mit 71 Jahren und 317 Tagen in der Vorrunde der Endrunde 2010 aus. Beim Turnier in Russland kommt Uruguays Teamchef Oscar Tabarez mit 71 Jahren ran, aber den Rekord kann er nicht brechen.

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Nur Franz Beckenbauer (GER/Bild) und Mario Zagallo (BRA) wurden als Spieler und Trainer jeweils Weltmeister - Zagallo als Spieler sogar zwei Mal.

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Die meisten WM-Tore erzielte Miroslav Klose (GER). Der Weltmeister von 2014 traf zwischen 2002 und 2014 insgesamt 16 Mal und ließ Brasiliens Superstar Ronaldo (15) hinter sich. Auf den weiteren Plätzen der ewigen Torschützenliste folgen Gerd Müller (GER/14), Just Fontaine (FRA/13) und Pele (BRA/12).

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Die meisten Tore in einem Spiel, nämlich 5, erzielte Oleg Salenko beim 6:1 Russlands gegen Kamerun bei der WM 1994. Nicht das einzig Bemerkenswerte an diesem Spiel...

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Denn der älteste WM-Torschütze kommt aus Kamerun und heißt Roger Milla. Beim bereits erwähnten 1:6 bei der WM 1994 traf der Stürmer damals im Alter von 42 Jahren, 1 Monat und 8 Tagen.

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Der jüngste WM-Torschütze aller Zeiten heißt Pele. Die brasilianische Legende traf beim 1:0 gegen Wales in Schweden im Alter von 17 Jahren 7 Monaten und 27 Tagen.

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Auch Österreich ist an einem WM-Rekord beteiligt: Denn beim 7:5 gegen die Schweiz im Viertelfinale 1954 fielen so viele Tore wie noch nie in einem WM-Spiel (12). Den höchsten Sieg feierte Ungarn mit einem 10:1 gegen El Salvador bei der WM 1982.

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Das bestbesuchteste Spiel war der 2:1-Sieg Uruguays im WM-Finale 1950 im legendären Maracana (Bild aus dem Jahr 2000) von Rio de Janeiro gegen Gastgeber Brasilien mit heute unglaublichen 173.850. Zum Vergleich: Beim WM-Finale 2014 am selben Ort waren "nur" 74.738 Zuschauer im Stadion.

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Das kartenreichste Spiel fand 2006 in Nürnberg statt: Im WM-Achtelfinale bezwang Portugal die Niederlande 1:0 - Schiedsrichter Valentin Ivanov zückte 12 Mal Gelb, vier Spieler mussten mit Gelb-Rot vom Platz.

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Der "Bad Boy" der WM-Geschichte ist übrigens Zinedine Zidane, der vier Mal Gelb und zwei Mal Rot sah - in seinem letzten Spiel seiner Karriere wurde der Franzose nach seinem Kopfstoß gegen Marco Materrazi im WM-Finale 2006 ausgeschlossen. Auch bei der Heim-WM 1998 sah das als Hitzkopf bekannte Genie Rot.

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Das schnellste Tor der WM-Geschichte fiel 2002, als Hakan Sükür (TUR) im Spiel um Platz 3 gegen Gastgeber Südkorea nach nur elf Sekunden traf.

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Island (Bild) und Panama sind die einzigen WM-Debütanten 2018 - die Verbände Nummer 78 und 79, die bei einer WM teilnehmen. Eigentlich wären es schon 80, aber Indien zog zwei Mal die Teilnahme zurück, einmal lehnte die FIFA die Anmeldung ab.

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England und Elfmeterschießen - bekanntlich eine eigene Geschichte. Bei Weltmeisterschaften trat England drei Mal an und verlor drei Mal. Deutschland gewann hingegen alle vier Elfmeterschießen.

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Den teuersten WM-Kader (u.a. mit Paul Pogba/Bild) bei der WM 2018 hat Frankreich - der nicht weniger als 1,08 Milliarden Euro wert ist. Zum Vergleich: Panama kommt mit 9,43 Millionen Euro...

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Panama hat aber eine andere WM-Kategorie bereits "gewonnen": Die Liste der Schwergewichte führt Panamas Roman Torres mit 99 Kilogramm an. Der Verteidiger der Seattle Sounders ist damit u.a. einen Kilo leichter als: Harry Kane. Wie die englische Presse feststellte, unterlief Englands Verband bei der Meldung bei der FIFA offenbar ein Fehler. Nur 89 kg soll der Kapitän der "Three Lions" wirklich wiegen.

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Der Leichteste: Nur der Japaner Takashi Inui liegt mit 59 kg unter der 60er-Marke. Der Engländer Jesse Lingard hat einen Kilogramm mehr auf der Waage.

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Der Älteste: Geboren am 15.01.1973 und damit der älteste Spieler im Turnier: Mit seinen 45 Jahren ist der ägyptische Torhüter Essam El-Hadary zugleich auch der älteste Spieler, der jemals für eine WM-Endrunde nominiert wurde. Er ist sogar älter als drei Trainer bei der WM (Senegal, Serbien, Belgien).

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Der Jüngste: Erst 19 Jahre alt ist der Australier Daniel Arzani. Er ist der einzige Akteur, der 1999 (Jänner) geboren wurde. Zweitjüngster in Russland ist Frankreichs Kylian Mbappe, der im Dezember 1998 das Licht der Welt erblickt hat.

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Der Größte: Die Zwei-Meter-Höhenmarke wird beim Turnier in Russland nur von einem Spieler übertroffen: Der kroatische Torhüter Lovre Kalinic vom belgischen Verein KAA Gent misst vom Scheitel bis zur Sohle exakt 2,01 Meter. Nur unwesentlich kleiner ist der dänische Verteidiger Jannik Vestergaard mit 2,00 m.

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Xherdan Shaqiri ist der "dickste" Feldspieler bei der WM 2018 mit einem Body-Mass-Index von 28,65 - nur der saudi-arabische Tormann Almuaiouf Abdullah hat einen höheren 30,93. Shaqiri ist mit Alshehri Yahia (KSA) auch der kleinste Spieler aller WM-Teilnehmer (165 cm).

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Zu guter Letzt ist Bruno Fernandes der "dünnste" aller Spieler bei der WM: Der portugiesische Offensivspieler kommt auf einen Body-Mass-Index von 19,11.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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