Fall Özil: Deutsche fordern Rücktritt von Grindel

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Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer repräsentativen Umfrage des Nachrichtenportals "t-online.de" für einen Rücktritt von DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Auf die Frage, ob der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach der Affäre um den ehemaligen Nationalspieler Mesut Özil zurücktreten soll, antworteten 49,7 Prozent der 5.569 Befragten mit "Ja, auf jeden Fall" oder "Eher ja".

Nur 36,6 Prozent sind dagegen und beantworteten die Frage mit "Eher nein" oder "Nein, auf keinen Fall". Nur 13,7 Prozent der Befragten gaben an, in dieser Frage unentschieden zu sein.

48,9 Prozent: Özil zu Unrecht der Sündenbock

Im Auftrage des Nachrichtenportals hatte das Institut "Civey" die Umfrage durchgeführt. Weiteres Ergebnis der Befragung ist, dass 48,9 Prozent der Deutschen der Meinung sind, dass Özil vom DFB zu Unrecht zum Sündenbock für das historisch frühe WM-Ausscheiden des DFB-Teams gemacht wurde. 42,6 Prozent denken, dass dies nicht der Fall ist.

Auffällig dabei ist, dass dies vor allen die Deutschen mit der Wahlabsicht SPD (71,4 Prozent), Grüne (75,1) und Linke (70,3) so sehen. Dagegen sind 73,8 Prozent der Deutschen mit Wahlabsicht AfD der Meinung, dass Özil zu Recht zum Sündenbock gemacht wurde. Auch eine Mehrheit der FDP-Anhänger (51,9 Prozent) bewertet das so.

Özil, der 2014 mit Deutschland Weltmeister geworden war, hatte in einer dreiteiligen Abrechnung über die sozialen Netzwerke Medien, Sponsoren und der DFB-Spitze um Präsident Reinhard Grindel Rassismus und Diskriminierung vorgeworfen und war aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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