Robben will Mitspracherecht bei neuem Teamchef

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Arjen Robben will bei der Suche nach einem neuen Teamchef für die Niederlande ein Wörtchen mitreden.

"Wir wollen in den Prozess involviert sein. Wesley Sneijder und ich sind jetzt schon 14 Jahre lang beim Nationalteam. Wir haben viele Trainer und Spielergruppen mitgemacht. Ich denke, wir haben eine gute Vorstellung davon, wer zu dieser Gruppe passen könnte", erklärt der 33-Jährige.

"Ich bin Kapitän und damit erster Ansprechpartner", betont der FC Bayern-Spieler.

"Habe mit der Entlassung nicht gerechnet"

Robben hatte sich zuletzt für einen Verbleib von Danny Blind ausgesprochen. Der niederländische Verband hatte sich aber am Sonntag nach der 0:2-Niederlage in der WM-Qualifikation in Bulgarien von Blind getrennt. "Es sind heftige Tage gewesen. Auch, weil ich mit der Entlassung nicht gerechnet hatte. Die Welt kann sich in 24 Stunden verändern, unglaublich", erklärt Robben.

Die Niederländer belegen aktuell nur den vierten Rang in der Gruppe A und drohen damit die WM 2018 in Russland wie schon zuletzt die EM 2016 in Frankreich zu verpassen. Blinds Nachfolger soll spätestens bis Juni, wenn die nächsten Länderspiele auf dem Programm stehen, gefunden sein.

Medienvertreter favorisieren eine Rückkehr von Louis van Gaal, der sein Heimatland zuletzt bei der WM 2014 in Brasilien auf Platz drei geführt hatte. "Van Gaal hätte ich weit oben auf meiner Liste, aber es ist noch zu früh, konkrete Namen zu nennen", meint Robben.

Absage von van Gaal?

Berichten zufolge soll van Gaal jedoch gar nicht am Teamchef-Posten interessiert sein. Laut Tageszeitung "AD" spekuliert er auf die Position des Vorstandsvorsitzenden im Verband.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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