Noch kein Druck auf Argentinien-Coach Sampaoli

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Bleibt Jorge Sampaoli auch nach dem WM-Achtelfinal-Aus Trainer Argentiniens? Der Verband will die Frage nach einem Verbleib "in Ruhe" klären.

"Kein Direktor der AFA hat ihn gebeten, zurückzutreten", stellt Nationalmannschaftssekretär Jorge Miadosqui klar. "Er hat einen Vertrag und es gibt viele Dinge zu analysieren."

Ob der Coach weitermache, sei nicht alleinig die Entscheidung von Verbandschef Claudio Tapia.

Sampaoli hat das Team erst vor einem Jahr übernommen, der Verband musste ihn dafür aus dem Vertrag mit dem FC Sevilla herauskaufen. Gültig ist sein Arbeitspapier mit der AFA bis zur nächsten WM 2022 in Katar.

Die Alternativen

Jorge Miadosqui weist auch auf das "Projekt Katar 2022" hin, unterstreicht aber, dass man ja nach Russland mit den Besten und der Absicht gereist sei, Weltmeister zu werden.

Sampaoli steht besonders in der Kritik: In 15 Spielen unter seiner Führung spielte er nie mit derselben Startelf. Sein Team hinterließ insgesamt einen schlechten Eindruck. Zwischen dem 58-Jährigen und Spielern soll es schwere Unstimmigkeiten gegeben haben.

Neben Diego Maradona, der nach eigener Angabe sogar umsonst als Coach zurückkehren würde (Trainer beim Viertelfinal-Aus 2010), bringt sich auch Ricardo Gareca ins Gespräch. Er hatte Peru zur WM geführt, war dort allerdings in der Gruppenphase mit dem Team ausgeschieden. Er würde sich mögliche Angebote anhören. "Argentinien zu trainieren, ist für jeden verführerisch", sagt der 60-jährige Argentinier.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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