Manchester United und Ajax bestreiten EL-Finale

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Das Europa-League-Finale 2017 in Stockholm wird zwischen Manchester United und Ajax Amsterdam ausgetragen.

United kommt nach dem 1:0 aus dem Hinspiel im Old Trafford zu einem 1:1 gegen Celta Vigo. Fellaini (17.) sorgt nach Rashford-Zuspiel für den richtigen Kurs, Roncaglia gleicht aus (85.).

Ajax muss in Lyon noch einmal zittern, unterliegt nach dem 4:1 daheim 1:3. Dolbergs schöne Führung (25.) wird durch Lacazette (45./Elfmeter, 45.) blitzschnell gedreht. Ghezzals Tor ist der Schlusspunkt (81.).

Eine echte Ansage

Manchesters Star-Coach Jose Mourinho hatte im Vorfeld der Partie vom "wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte" gesprochen.

In der Premier League mit schwindender Chance auf die Qualifikation für die Champions League ausgestattet, würde der Portugiese dies in seinem ersten Jahr bei Englands Rekordmeister und dreifachem Königsklassen-Sieger mit dem Titelgewinn in der Europa League schaffen.

Gegen Celta schlägt Manchester schon in der 17. Minute durch Marouane Fellaini zu, der Belgier versenkt eine Flanke von Marcus Rashford per Kopf im kurzen Eck.

Danach überlassen die Hausherren Celta die Initiative. Die Spanier erarbeiten sich aber keine zwingende Torchance.

Das Finale in letzter Minute am Fuß

United hätte nach der Pause nachlegen können, Sergio Alvarez ist bei einem Schuss von Henrikh Mkhitaryan auf dem Posten. Celtas Torhüter vereitelt auch gegen Rashford und Fellaini Gegentore. Celta bleibt damit im Rennen.

Facundo Roncaglia trifft in der 85. Minute auch per Kopf zum Ausgleich. Der Torschütze muss nach einem handfesten Disput mit Eric Bailly dann wie der Manchester-Profi mit Rot vom Feld (88.).

In der sechsten Minute der Nachspielzeit trifft Celtas John Guidetti den Ball vor Manchesters Gehäuse nicht voll. Mourinho darf durchatmen.

Erst läuft alles nach Ajax-Plan

Ajax liegt im Stade de Lyon 44 Minuten lang auf souveränem Final-Kurs. Kasper Dolberg bestraft eine schwache Abwehrleistung der Franzosen mit dem Führungstreffer der Niederländer (27.), der 19-jährige Däne lupft den Ball elegant über den gegnerischen Schlussmann.

Lyon kommt in den Schlussminuten der ersten Spielhälfte aber zurück.

Nach Foul an ihm selbst verwertet Torjäger Alexandre Lacazette per Elfmeter (45.) und staubt in der Nachspielzeit noch zum 2:1 ab. Lyon schöpft neue Hoffnung.

Zum Schluss wird es aber wild

Die Partie wird nach Seitenwechsel umkämpfter, beide Mannschaften zeigen Härteeinlagen.

Ajax, das die niederländische Liga hinter Feyenoord auf Platz zwei beenden dürfte, trifft durch Donny van de Beek nur Metall (78.).

Drei Minuten später leitet der eingewechselte Rachid Ghezzal mit dem 3:1 (81.) eine brisante Schlussphase ein, die Ajax nach Gelb-Rot für Nick Viergever nur zu zehnt bestreitet.

Am ersten Europacup-Finale seit 1996 (1:1, 2:4 i.E. gegen Juventus) ändert sich aber nichts mehr. Damals in Rom am Spielfeld: Patrick Kluivert. Sein Sohn Justin wird in Lyon bei Ajax im Finish eingewechselt.




Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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