"Kämpferisch und läuferisch war das sensationell"

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Schalke steht nach einem 2:2 bei Gladbach aufgrund der Auswärtstorregel (Hinspiel: 1:1) im Viertelfinale der Europa League.

Guido Burgstaller lobt vor allem die Einstellung der „Königsblauen“, die dabei ein 0:2 aufholten. „Wir haben uns nie aufgegeben. Kämpferisch und läuferisch war das sensationell. Ich finde, unsere zweite Hälfte war schon überragend.“

Dem Neo-ÖFB-Teamspieler ist aber auch bewusst, dass der Fußball-Gott an diesem Abend ein bisschen Schalke-Fan war.

„Am Schluss hatten wir auch ein Glück, aber das gehört dazu.“

Platzfehler und fragwürdiger Elfer

Ausschlaggebend für den doch noch geschafften Aufstieg unter die letzten acht Teams sei jedoch der schnelle Anschlusstreffer durch Goretzka in der 54. Minute gewesen.

"Wir haben gewusst, dass wenn uns ein schnelles Tor nach der Pause gelingt, wir es noch schaffen können", so Burgstaller.

Es war aber ein durchaus kurioses, glückliches Tor, denn der wuchtige Weitschuss wurde durch einen Platzfehler ca. sechs Meter vor dem Kasten von Keeper Yann Sommer nach oben befördert und ließ den Schweizer damit keine Chance.

"Das ist einfach Pech, mehr gibt es dazu nicht zu sagen", reflektiert der Tormann, der auch den fragwürden Elferpfiff (Dahoud sprang der Ball an den Oberarm) von Star-Referee Mark Clattenburg vor dem entscheidenden 2:2 recht emotionslos kommentiert: "Der Schiedsrichter hat es so entschieden, es bringt nicht viel, darüber zu diskutieren."

Damit war das Schicksal der Borussen besiegelt. Auf Schalke träumt man nun vom ganz großen Coup. "Das Finale wäre natürlich ein Traum, aber es sind noch sehr gute Mannschaften dabei", meint Alessandro Schöpf abschließend.

VIDEO: Teamchef Koller spricht über Burgstaller in den höchsten Tönen

Textquelle: © LAOLA1.at

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