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Ein "Champions-League-Tor" und viel Selbstkritik

Austria Wien: Die einen schwärmen von Friesenbichlers Traumtor, die anderen sind sehr selbstkritisch.

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Die Wiener Austria ist der erste Tabellenführer der Europa-League-Gruppe E. Dank eines 3:2-Erfolgs gegen Astra Giurgiu und des 1:1 zwischen Pilsen und Roma lachen die Veilchen von der Spitze.

Außerdem sind die Violetten in der laufenden Saison international auswärts weiterhin ungeschlagen.

„Wir sind froh, die drei Punkte mitgenommen zu haben. Unser Ziel bleibt der zweite Platz in der Gruppe“, sagt FAK-Coach Thorsten Fink nach dem Auftakt, der ihm mehr Nerven gekostet hat, als ihm lieb war.

„Es war alles dabei, Elfer, Ausschluss und viele Tore“, stöhnt Kevin Friesenbichler nach dem Spiel, das er entscheidend beeinflusst hat. Zunächst hat der Steirer den Elfmeter zum 1:0 herausgeholt, dann hat er mit einem Traumtor das 2:1 erzielt.

"Jedes Tor zählt nur einmal"

„Wir haben ein echtes Champions-League-Tor bekommen“, erkennt Astra-Trainer Marius Sumudica neidlos an. Der steirische Stürmer hat den Ball nach einem perfekten Pass von Alexander Grünwald volley genommen und über den gegnerischen Goalie gehoben.

„Das 2:1 war schön, es freut mich. Aber jedes Tor zählt nur einmal. Ich habe im Augenwinkel gesehen, dass der Tormann nicht auf der Linie steht“, kommentiert Friesenbichler. Ebenso zwei Scorerpunkte gesammelt hat Grünwald, der für das 3:1 verantwortlich zeichnete.

Wie schon am vergangenen Samstag gegen den WAC hat der Kärntner einen Freistoß direkt versenkt. „Der hat gut gepasst“, grinst die violette Nummer 10 über das Tor in der 58. Minute. Fink sagt: „In den ersten 60 Minuten haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, wie ich es mir vorstelle.“

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Danach wurde es eine Zitterpartie, die nach Lukas Rotpullers Ausschluss in der 79. Minute eine Nervenschlacht par excellence war.

"Da bin ich ein bisschen enttäuscht"

Fink ärgert sich: „Leider haben nicht mehr so gut weitergespielt, gedacht, wir haben das Spiel gewonnen. Das liegt vielleicht auch an der Unerfahrenheit der Mannschaft. Wir haben den Ball nicht mehr gut gehalten, die Zweikämpfe nicht mehr gewonnen. Schade, dass wir noch einmal so unter Druck gekommen sind, einen Spieler mit Rot verlieren und am Ende noch unentschieden spielen könnten. Da bin ich ein bisschen enttäuscht nach den souveränen Minuten vorher.“

Geht es nach dem Coach, hätte man den Sack nur noch zuzumachen brauchen: „Wenn man merkt, dass eine Mannschaft am Boden ist, muss man noch einmal Gas geben, hungrig und geil auf das 4:1 sein. Das fehlt uns, da müssen wir weiter daran arbeiten.“

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht“, weiß Friesenbichler. Auch Grünwald gibt sich selbstkritisch: „Wir haben den Faden verloren, es vielleicht schleifen lassen. Das darf nicht passieren. Aber man darf nicht vergessen, das war hier kein Freundschaftsspiel.“

Und es war, bei all der berechtigten Selbstkritik, auch ein Sieg…

FC Astra Giurgiu - FK Austria Wien 2:3 (1:2)
Bukarest, Arena Nationala, 3.000, SR Ekberg/SWE

Torfolge: 0:1 (16.) Holzhauser (Foulelfmeter), 1:1 (18.) Alibec, 1:2 (33.) Friesenbichler, 1:3 (58.) Grünwald, 2:3 (74.) Sapunaru

Rote Karte: Rotpuller (79./Foulspiel)

Gelbe Karten: Junior Morais, Alves, Alibec bzw. Friesenbichler

Astra: Lung Jr. - Sapunaru, Alves, Fabricio, Junior Morais - Lovin (46. Nicoara) - Boudjemaa (76. Florea), Budescu, Niculae (46. Seto), Teixeira - Alibec

Austria: Hadzikic - De Paula (37. Larsen), Rotpuller, Filipovic, Salamon - Serbest, Holzhauser - Tajouri, Grünwald, Pires (62. Venuto) - Friesenbichler (82. Kayode)

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