Neues Innenverteidiger-Duo für RB Salzburg

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Wenn Real Sociedad zum Sechzehntelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League nach Salzburg kommt (Do., ab 21:05 Uhr im LIVE-Ticker), wird es im Bullen-Stall eine Premiere geben.

Trainer Marco Rose wird just in jenem Spiel, in den es darum geht, erst zum zweiten Mal in der Ära Red Bull ins Europacup-Achtelfinale einzuziehen, ein neues Innenverteidiger-Duo aufs Feld schicken. Notgedrungen.

Duje Caleta-Car, der die erste Wahl gewesen wäre, sitzt auf der Tribüne in Wals-Siezenheim seine Gelb-Sperre ab. Marin Pongracic hat die Grippe-Welle, die bereits seit einigen Tagen im Kader wütet, erwischt und kann ebenfalls nicht auflaufen.

Also werden Andre Ramalho und Jerome Onguene die zentralen Positionen in der Vierer-Abwehrkette einnehmen. Die beiden sind noch nie in einem Bewerbsspiel gemeinsam auf dem Platz gestanden.

Während der aus Deutschland zurückgekehrte Abwehrchef Ramalho auf die Erfahrung von 31 Europacup-Partien zurückgreifen kann, wird das Duell mit den Basken für Onguene die erste Bewährungsprobe auf höchstem Niveau.

Onguenes Torsperre

Die besten Bilder des Europa-League-Hinspiels Real Sociedad gegen Red Bull Salzburg:

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Der 20-Jährige wurde im Sommer mit Kaufoption vom VfB Stuttgart ausgeliehen, pendelte im Herbst zwischen Profi-Team und FC Liefering. Noch im Dezember duellierte sich der Franzose mit Spielern wie Milan Jurdik und Florian Toplitsch von WSG Wattens, jetzt sieht er sich mit den technisch versierten Offensivkräften von Real Sociedad konfrontiert.

An Spielpraxis mangelt es dem Talent jedenfalls nicht. In den vergangenen beiden Bundesliga-Partien spielte Onguene durch, in den vergangenen 353 Spielminuten, die der Doublesieger mit dem Neuzugang absolviert hat, wurde kein Gegentor kassiert.

Auf der Bank wird übrigens aller Voraussicht nach Luca Meisl sitzen. Der 18-jährige Innenverteidiger, Kapitän des FC Liefering, reiste nicht mit den Jungbullen zum Youth-League-Duell mit dem FC Porto, weil er im erweiterten Kader für das Duell mit La Real steht.

Lainer wackelt

Doch damit ist der Umbau der Abwehr eventuell noch nicht abgeschlossen. Auch Stefan Lainer hat die Grippe erwischt. Hinter dem Einsatz des ÖFB-Teamspielers steht ein großes Fragezeichen.

Die Alternative in der Rechtsverteidigung ist Patrick Farkas. Der im Sommer vom SV Mattersburg in die Mozartstadt gekommene Burgenländer ist schon am vergangenen Bundesliga-Spieltag gegen St. Pölten für Lainer eingesprungen.

Die internationale Erfahrung des 25-Jährigen hält sich jedoch in überschaubaren Grenzen – die 21 Minuten im Rückspiel gegen den maltesischen Klub Hibernians FC waren Farkas‘ einziger Europacup-Einsatz.

Eine gute Nachricht gibt es für Trainer Rose aber auch: Valon Berisha dürfte seine Hüftverletzung überstanden haben und wird gegen La Real wohl einsatzbereit sein.


Textquelle: © LAOLA1.at

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