LASK: "Mit Selbstvertrauen nach Lissabon"

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Es hallte bereits das Unwort "Fehlstart" durch die Gugl, als der LASK am vergangenen Donnerstag in die dritte Runde der Europa-League-Qualifikation einstieg.

Nach einem 1:0-Auftaktsieg in der Bundesliga gegen die Wiener Austria enttäuschten die Linzer in der Vorwoche mit einem 1:1 bei der WSG Tirol. Eine perfekte Woche später ist beim LASK aber von einem Fehlstart keine Spur, dem 7:0 über Dunajska Streda ließen die Athletiker am Sonntag einen klaren 3:1-Sieg im Schlager gegen den WAC folgen (Spielbericht>>>).

"Es wurde schon fast von einem Fehlstart gesprochen nach nur zwei Spielen. Aber jetzt schaut es anders aus, Hut ab vor unserer Leistung, aber auch vorm WAC", freut sich Kapitän Gernot Trauner bei "Sky".

Michorl-Trauner funktioniert auch 2020/21

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Obwohl die Linzer eine englische Woche hinter sich hatten, ließen sie den Lavanttalern über 90 Minuten kaum eine Chance, spulten eine defensiv äußerst solide Leistung ab und hätten deutlich mehr als drei Mal anschreiben können. "Es war ein sehr spannendes Spiel. Der WAC hat uns einiges abverlangt - aber nicht alles", analysiert Trauner. Der kopfballstarke Innenverteidiger konnte gegen den WAC den Endstand erzielen, das Muster war ein aus der Vorsaison bekanntes:

Einen Freistoß von Peter Michorl verlängerte Trauner per Kopf zu seinem ersten Saisontor und gleichzeitig zum 3:1-Endstand in den WAC-Kasten. Nur fünf Minuten davor konnten die Kärntner nach einem Treffer von Dominik Baumgartner verkürzen und die Partie nochmal spannend machen. "Mein Tor war wichtig, in der Phase hat der WAC Lunte gerochen", weiß auch Trauner, der sich freut, dass die Kombination Freistoß-Michorl-Kopfball-Trauner auch in der neuen Saison funktioniert: "Das ist nicht leicht zu verteidigen. Vor allem bei 'Pezis' Standards. Wenn du mit so viel Tempo als Verteidiger kommst, ist es schwer zu verteidigen."

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Die besten Bilder der 3. Bundesliga-Runde:

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LASK - WAC 3:1

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TSV Hartberg - Sturm Graz 1:1

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SV Ried - Red Bull Salzburg 1:3

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SKN St. Pölten - SK Rapid Wien 1:2

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Balic und Raguz: "Ein Geben und Nehmen"

Ebenfalls erstmals in dieser Bundesliga-Saison anschreiben konnte Husein Balic. Der flinke Flügelstürmer, der bereits seit Winter in Linz engagiert ist, könnte in der Saison endgültig explodieren. "Ich habe nie gezittert. Wir waren super eingestellt auf den WAC und wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir mit einem Sieg abziehen wollen", sagt der gebürtige Linzer, der über die Umwege Vorwärts Steyr und SKN St. Pölten beim LASK aufschlug.

Der 24-jährige, äußerst schnelle Angreifer brachte die Linzer in Minute 26 in Führung, nachdem er eine Taumkombination über Rene Renner und Marko Raguz, der per Brust weiterleitete, mit einer Direktabnahme vollendete. Vor allem das Zusammenspiel mit Raguz dürfte perfekt funktionieren, die beiden Oberösterreicher harmonieren auf und neben dem Platz. "Zwischen mir und Marko ist es ein Geben und Nehmen. Er ist ein super Strafraumstürmer, ich kenne seine Bewegungen. Ich weiß, wann er ablegt und ich weiß, wenn er kommt. Das passt ganz gut", freut sich Balic.

Auch Dominik Thalhammer kann durchatmen, der Neo-LASK-Coach stand aufgrund der Umstände seiner Verpflichtung und einer verpatzten Vorbereitung besonders im Scheinwerferlicht. Nach fünf Pflichtspielen, von denen vier gewonnen und eins remisiert wurde, kann man sagen: Der Start des Ex-ÖFB-Damenteamchefs beim LASK ist geglückt.

LASK will gegen Sporting erneut reüssieren

"Es war ein intensives und kompliziertes Spiel für uns. Der WAC ist ein guter Gegner, der gute Lösungen hat. Ich kann mich dennoch nicht an klare Chancen des WAC erinnern, während wir noch ein paar Tore schießen hätten können", findet der Wiener, der den Fokus nach der Partie auf der Gugl bereits auf kommenden Donnerstag gelegt hat.

Dann geht es für den LASK nämlich zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten nach Lissabon, ins Estadio Jose Alvalade XXI von Sportling Lissabon, in dem vor gut einem Monat der FC Bayern mit einem 3:0-Sieg über Olympique Lyon den Einzug ins Champions-League-Finale fixierte. Für den LASK stehen in der portugiesischen Haupstadt der erneute Einzug in die Europa-League-Gruppenphase und circa drei Millionen Euro auf dem Spiel (Donnerstag ab 21 Uhr im LIVE-Ticker).

Bereits in der letztjährigen, äußerst erfolgreichen Europa-League-Kampagne traf der der LASK auf Sporting Lissabon. In der Gruppenphase mussten sich die Linzer zunächst auswärts unglücklich mit 1:2 geschlagen geben, fertigten das portugiesische Top-Team zum Abschluss der Gruppe aber mit 3:0 auf der Gugl ab. Seitdem sind die Lissabonner nicht unbedingt stärker geworden - der Matchwinner des Hinspiels, Bruno Fernandes, spielt mittlerweile bei Manchester United - dazu hatte Sporting mit zwölf Corona-Fällen im Team zu kämpfen, neun davon sind Spieler.

Balic: "Fahren mit großem Selbstvertrauen nach Lissabon"

Ein Umstand, der die Gegner-Vorbereitung nicht unbedingt einfacher macht. Welche Akteure Sporting beim Spiel gegen den LASK überhaupt zur Verfügung stehen werden, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Dennoch ließ Coach Thalhammer den Gegner im Ligaspiel am Sonntag gegen Pacos de Ferreira beobachten. Sporting lief mit der gleichen Startelf wie in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation, in der Aberdeen mit 1:0 besiegt werden konnte, auf und gewann den Liga-Auftakt mit 2:0. Coach Ruben Amorim musste dabei auf zahlreiche Nachwuchsspieler zurückgreifen.

Dennoch ist die Vorbereitung des LASK schon am Sonntag in vollem Gange. "Wir werden morgen in Eigenanalyse gehen und lassen Sporting beobachten. Es ist ein Gegner mit hoher individueller Qualität. Es wird sicher noch einmal eine größere Herausforderung werden als heute gegen den WAC", glaubt Thalhammer. Beim LASK ist nach dem Chaos um die Trainingsvergehen während der Corona-Pause aber mittlerweile wieder genug Selbstverständnis in den eigenen Fußball zurückgekehrt, um auch höher einzuschätzende Gegner zu schlagen. Husein Balic bringt das zurückgewonnene Selbstvertrauen der Linzer nach einer perfekten Woche auf den Punkt:

"In zwei Spielen zehn Tore zu schießen ist nicht so einfach. Deswegen fahren wir mit großem Selbstvertrauen hin. Wir wollen uns gut präsentieren und auch weiterkommen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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