Napoli-Coach Ancelotti warnt vor dem Rückspiel

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Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg steht im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League mit dem Rücken zur Wand.

Im heimischen Stadion muss ein 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel gegen den italienischen Spitzenklub SSC Napoli aufgeholt werden (Donnerstag, ab 18:55 im LIVE-Ticker und auf DAZN sowie Puls 4).

Für den Star-Trainer der Neapolitaner, Carlo Ancelotti, ist die Partie aber noch nicht entschieden. Er warnt sein Team davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir sind hier, um unser Bestes zu geben, ohne Rechnungen anzustellen", so "Carletto".

Lob für das Stadion

Das 3:0 sei ein gutes Resultat, erklärt Ancelotti. Aber: "Wir werden nur daran denken, auf der Höhe unseres Können zu spielen und versuchen, auch hier zu gewinnen", sagt der 59-Jährige.

Der Italiener bemängelt die Schlussphase der Partie in Neapel in der vergangenen Woche, als Salzburg noch aufkam.

"In den letzten zehn Minuten des Hinspiels haben wir zu viele Chancen zugelassen. Das ist nicht gut", so Ancelotti.

Das Stadion in Wals-Siezenheim gefalle ihm. "Der Rasen schaut für mich gut aus, und ich erwarte ein schönes Spiel. Es wird eine tolle Atmosphäre sein."



Die Napoli-Kicker in gewohnter Jubelpose. Mit diesen Kickern bekommen es die Salzburger "Bullen" zu tun:

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Tor: Alex Meret

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Der 21-jährige Italiener gilt in seiner Heimat als riesiges Tormann-Talent, hat aber das Pech, dass es mit Gianluigi Donnarumma noch ein größeres Kaliber gibt. Kam vor der Saison als geplante Nummer eins aus Udine, zog sich jedoch einen Armbruch zu und kämpft seitdem um sein Stammleiberl.

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Tor: David Ospina

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Der Goalie des kolumbianischen Teams wurde im Sommer kurzfristig von Arsenal ausgeliehen, als sich Meret verletzte. Machte seine Sache gut und solide, so dass er den jungen Kontrahenten auch nach dessen Rückkehr immer wieder auf die Bank schickt.

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Tor: Orestis Karnezis - Der 33-jährige Grieche kam, kurioserweise, wie Meret vor der Saison von Udinese Calcio. Wäre wohl bei vielen anderen Serie-A-Teams Stammkeeper. Bei Napoli muss er sich mit der Rolle als Nummer drei zufriedengeben.

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Abwehr: Kalidou Koulibaly

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Der unumstrittene Abwehrboss der Neapolitaner. Zweikampfstark, mit gutem Stellungsspiel und auch noch torgefährlich. Die Salzburger werden ihre Mühe haben, Koulibaly zu überwinden. Schon längst hat sich der Senegalese (Marktwert 70 Mio. Euro) auf die Wunschlisten vieler Top-Klubs gespielt.

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Abwehr: Nikola Maksimovic

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Der Serbe kehrte nach einer Leihe von Spartak Moskau nach Neapel zurück, absolvierte in dieser Saison 14 Serie-A-Spiele, fünf CL-Einsätze und eine EL-Partie. Ist eigentlich die Nummer drei in der Napoli-Innenverteidigung, wird gegen Salzburg wohl den verletzten Albiol vertreten.

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Abwehr: Raul Albiol - Der mittlerweile 33-jährige Spanier ist zwar nicht mehr der Schnellste, macht aber viel mit Stellungsspiel wett. Fällt jedoch seit Anfang Februar nach einer Knie-OP aus. Wann er auf den Platz zurückkehrt, ist noch offen.

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Abwehr: Vlad Chiriches - Der Kapitän des rumänischen Nationalteams hat sich gerade von einem Kreuzbandriss erholt. Zuletzt feierte er in der Europa League gegen Zürich sein Comeback im Team von Carlo Ancelotti.

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Abwehr: Sebastiano Luperto - Er darf in dieser Saison nur selten ran, kann erst fünf Einsätze in der Liga vorweisen. Mit 22 Jahren ist der Italiener, der nach seiner Leihe zu Empoli zurückgekehrt ist, der Jüngste in Napolis Defensive. Muss aber bald den Schritt zum Stammspieler schaffen.

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Abwehr: Faouzi Ghoulam

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Auch der Algerier fiel zu Beginn der Saison lange mit einer Knie-Verletzung aus. War in den vergangenen Jahren unumstrittener Stammspieler, während seiner Verletzung hat ihn jedoch Mario Rui als Linksverteidiger verdrängt.

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Abwehr: Mario Rui

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Der Portugiese hat sich unter Ancelotti als linker Verteidiger etabliert und überzeugt durch konstante Leistungen. Seine Ausbeute von nur einem Assist in allen Wettbewerben ist noch ausbaufähig. Defensiv absolut verlässlich.

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Abwehr: Elseid Hysaj - Der große Verlierer des Trainerwechsels. Unter Maurizio Sarri Stammspieler, unter Ancelotti verfolgt der albanische Teamspieler die Spiele zum Großteil von der Bank. Mit ihm hätte sich Stefan Lainer auf der rechten Abwehrseite duellieren müssen. 

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Abwehr: Kevin Malcuit

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Wo es einen Verlierer gibt, da gibt es auch einen Gewinner. Kevin Malcuit ist hinten rechts gesetzt, schaffte aber bisher auch nur mickrige zwei Assists. Der 27-jährige Franzose kam vergangenen Sommer aus Frankreich von OSC Lille und wurde die Alternative zu Lainer.

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Mittelfeld: Amadou Diawara - Mit 21 Jahren, zusammen mit Keeper Meret, der Jüngste im Napoli-Kader. Auf seiner Position im defensiven Mittelfeld war jahrelang Kapitän Marek Hamsik gesetzt, der im Winter zu Dalian Yifang gewechselt ist. Kommt bisher wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze.

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Mittelfeld: Allan

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Napolis "aggressive Leader" im Mittelfeld. Überzeugt mit Kampfkraft und Power. Steht aber in der Kritik, weil er im Sommer einen Wechsel zu PSG forciert hatte. Seitdem bei Fans und Trainer umstritten. Trotzdem ein unverzichtbarer Part im zentralen Mittelfeld der Süditaliener.

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Mittelfeld: Piotr Zielinksi

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Mit dem 24-Jährigen Polen wird es auch das ÖFB-Team in den EM-Qualispielen zu tun bekommen. Spielt seine wohl stärkste Saison im Trikot des SSC. 34 Einsätze und fünf Tore lauten seine Bilanz in der bisherigen Saison. Besonders seine Weitschüsse sorgen oft für Gefahr.

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Mittelfeld: Fabian Ruiz

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30 Millionen Euro überwies Napoli letzten Sommer für Ruiz an Real Betis - zurecht. Der Spanier erwies sich als Glücksgriff und wurde sofort zu einer fixen Größe im Napoli-Mittelfeld. Er ist der kreative Gegenpart zu Kämpfer Allan und ist für die überraschenden Momente im Spiel der "Azzurri" zuständig.

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Mittelfeld/Angriff: Lorenzo Insigne

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Kapitän, Fan-Liebling, Genie. In Neapel steht Lorenzo Insigne fast auf einer Stufe mit Maradonna. Ist nur 1,63 Meter groß, aber besitzt ganz viel Genialität in seinem rechten Fuß. In Italiens Nationalteam längst mit der Nummer zehn unterwegs, verzichtet er bei seinem Jugendklub zu Ehren des großen Maradonna auf diese Rückennummer. Zuletzt mit etwas Ladehemmung.

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Mittelfeld/Angriff: Armin Younes - Der Deutsche findet sich in Neapel kaum zurecht, nach nur einer Saison werden sich die Wege wohl am Saisonende wieder trennen. Durfte bisher gerade einmal 25 Minuten auf dem Platz stehen.

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Mittelfeld/Angriff: Simone Verdi - Der 26-Jährige Italiener ist zwar nicht weit weg von der Stammelf, kommt jedoch, wenn alle fit sind, meistens von der Bank. In der Europa League gegen Zürich mit einem Treffer. Auch in der Liga gelangen ihm zwei Tore und zwei Assists in 12 Einsätzen.

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Mittelfeld/Angriff: Jose Callejon

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Der ehemalige Real-Kicker spielt mittlerweile seit 2013 in Neapel und ist eine feste Größe in der Offensive. Die rechte Außenbahn ist seine Heimat, dort wirbelt der Spanier die gegnerischen Verteidiger mit seinen Dribblings durcheinander. Mehr als Vorbereiter (zehn Assists), denn als Torjäger (drei Treffer) unterwegs.

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Mittelfeld/Angriff: Adam Ounas

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Ebenso wie Verdi ist der 22-jährige Ounas Backup für die gesetzten Insigne und Callejon auf den Flügeln. Der algerische Teamspieler kam 2017 aus Bordeaux und besitzt bei Napoli noch einen Vertrag bis 2022. Kommt er zum Zug, macht er seine Sache ordentlich. 19 Saisoneinsätze, vier Tore und eine Vorlage.

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Angriff: Dries Mertens

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Jahrelang war der Belgier die Torversicherung der Neapolitaner. In dieser Saison nicht ganz so treffsicher, ist unter Ancelotti nicht mehr völlig unumstritten. Dennoch immer für ein Tor gut. Versteht sich nahezu blind mit Insigne, die Ideen der beiden stellen die Abwehrreihen immer vor große Probleme.

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Angriff: Arkadiusz Milik

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Nach vielen schweren Verletzungen gelingt dem 24-Jährigen in dieser Saison endlich der Durchbruch bei Napoli. Schon 14 Treffer in der Liga bedeuten für den klassischen Mittelstürmer Platz eins in der internen Schützenliste. Auch mit ihm wird es das ÖFB-Team bald zu tun bekommen, kämpft vor allem mit Milans Krzysztof Piatek um einen Platz neben Polens Stürmerstar Robert Lewandowski (Bayern).

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Trainer: Carlo Ancelotti

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"Carletto" ist einer der erfolgreichsten Trainer Europas. Nach seinem missglückten Engagement bei den Bayern hob er Napoli auf die nächste Entwicklungsstufe und macht seinen Vorgänger Maurizio Sarri schnell vergessen. Aber: In der Liga liegt Napoli weit hinter Leader Juve, in der Champions League schied man in einer Gruppe mit PSG und Liverpool als Dritter aus und auch im Cup gab es ein frühes Aus gegen Milan.

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