Gorgon verspricht Austria Hexenkessel in Rijeka

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Es ist das Spiel der letzten Chance für die Wiener Austria.

Die Violetten kämpfen am Donnerstag bei Rijeka (19:00 im LIVE-Ticker) um ihre letzte Möglichkeit doch noch in der Europa League zu überwintern. Nur ein Sieg würde den Wienern wirklich weiterhelfen.

Die Austria muss dabei mit der eigenen Unform kämfen. Seit fünf Spielen konnte man keinen vollen Erfolg mehr feiern. Ein Grund dafür ist die mehr als angespannte Personalsituation in Wien-Favoriten. Gleich dreizehn Spieler drohen für Donnerstag auszufallen.

Aber auch bei Gegner Rijeka läuft es zurzeit nicht rund. Der kroatische Meister von 2017 verlor die letzen drei Ligaspiele in Folge.

Ex-Veilchen Alexander Gorgon prognostiziert trotzdem einen heißen Tanz im vollen Rujevica-Stadion:

"Bei uns geht es ziemlich rund, das enge Stadion Rujevica wird mit 8.000 Fans voll sein. Da kommt eine besondere Atmosphäre auf", sagte der Wiener in den Diensten des kroatischen Fußball-Meisters vor dem Spiel am Donnerstag (19.00 Uhr).

Heimstärke als Erfolgsrezept

Die stark ersatzgeschwächte Austria ist in der Adria-Hafenstadt auf Punkte angewiesen, nach drei Runden in der Europa-League-Gruppenphase halten die Violetten erst bei einem Zähler. Rijeka könnte nach dem 3:1 in Wien vor zwei Wochen den zweiten Sieg in Folge einfahren. "Wir sind ziemlich heimstark und werden versuchen, den zweiten Dreier gegen die Austria einzufahren", kündigte Gorgon in einem Interview auf der Austria-Homepage an.

Im ersten Heimspiel der Gruppenphase unterlag Rijeka AEK Athen jedoch mit 1:2. Die Griechen (5 Punkte) liegen in der Tabelle hinter Milan (7) derzeit auf Platz zwei und treten Donnerstag zu Hause gegen die Italiener an.

Austrias Verletztenliste weiter hochkarätig besetzt

Die Austria wird Mittwochvormittag per Charterflieger nach Rijeka reisen. Die Personallage entspannte sich nicht wirklich. Heiko Westermann musste beim 2:2 gegen den LASK nach einer Stunde wegen Problemen mit Sprunggelenk und Rücken vom Feld. Der Deutsche dürfte aber mitreisen. Ob Ismael Tajouri (Oberschenkel) dabei ist, war Dienstag ebenso noch unklar wie im Fall von Osman Hadzikic. Der Torhüter fiel zuletzt mit Einrissen in der Fußsohle aus, wurde von Patrick Pentz aber bestens vertreten.

Beide Teams in Formkrise

Abgesehen vom Sieg im Happel-Stadion hatte Rijeka wie die Austria zuletzt national wenige Erfolgserlebnisse. 0:1 gegen Istra Pula, 1:2 gegen Osijek und 1:3 bei Titelrivale Dinamo Zagreb lauten die jüngsten Resultate in der Liga. Kroatiens Double-Sieger liegt derzeit nur am dritten Tabellenrang, neun Zähler hinter Dinamo. Bei der Niederlage in Zagreb am Samstag gab es außerdem Aufregung um Stürmer Mario Gavranovic.

Der Schweizer, Doppeltorschütze in Wien, fehlte aufgrund einer Leistenblessur, blieb aber im Unterschied zu anderen verletzten und gesperrten Akteuren in Rijeka. Dies kam bei den Teamkollegen nicht gut an, wie eine Wortspende von Filip Bradaric offenbarte. "Darüber müssen wir sprechen und gemeinsam lösen", sagte der Mittelfeldmann nach dem Spiel. Pikant war diesbezüglich, dass Gavranovic laut Medienberichten in der Winterpause zu Dinamo wechseln soll.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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