Portugal gewinnt Schlagabtausch in Serbien

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Portugal gelingt im dritten Spiel der EM-Qualifikation zur EURO 2020 der erste Sieg: Der amtierende Europameister gewinnt einen Schlagabtausch in Serbien 4:2.

Die Gäste wähnen sich durch Carvalho (42.) und Guedes (58.) vermeintlich auf der sicheren Seite, aber Milenkovic (68.) bringt die Serben in Belgrad wieder heran. Cristiano Ronaldos 3:1 in der 80. Minute erscheint wie eine Vorentscheidung, aber durch Mitrovic (85.) keimt neue Hoffnung auf der Gegenseite auf.

Diese währt nur kurz, ehe Bernardo Silva (86.) locker in die untere Ecke einschiebt und die drei Punkte besiegelt. Damit geht Portugal (drei Spiele, fünf Punkte) an Luxemburg und Serbien (jeweils vier Spiele, vier Punkte) vorbei und ist hinter der Ukraine neuer Zweiter. Die Osteuropäer liegen mit 13 Punkten aus fünf Partien klar voran.

Dicke Hymnen-Pannen in Frankreich

In Gruppe H hat Weltmeister Frankreich mit Albanien hauptsächlich organisatorische Mühen: Die Partie wird zehn Minuten später angepfiffen, weil in St. Denis statt der albanischen Hymne jene von Andorra erklingt.

Die Gäste-Spieler wollen mitsingen, stattdessen gibt es angesichts der falschen Klänge irritierte Blicke sowie wütende Proteste und laute Pfiffe der albanischen Fans auf den Rängen. Die falsche Hymne wird bis zum Schluss durchgespielt. Nachdem der Fehler bemerkt wird, folgt die richtige.

Doch der zweite dicke Patzer folgt zugleich: Der Stadionsprecher entschuldigt sich für das Abspielen der falschen Hymne und fordert die Fans auf, die "Nationalhymne von Armenien zu respektieren", bevor er seinen Fehler bemerkt und Albanien sagt.

Türkei entgeht Blamage gegen Andorra

Sportlich bleibt es für die Franzosen dank eines 4:1-Sieges weniger peinlich. Coman (8., 68.), Giroud (27.) und Ikone (85.) machen sowohl den verschossenen Elfmeter von Griezmann (37.) als auch den späten Ehrentreffer von Cikalleshi (90./Elfmeter) vergessen.

Einer Blamage entgeht die Türkei: Das Heimspiel gegen Andorra wird mit 1:0 gewonnen, der Siegtreffer durch Tufan fällt aber erst nach 89 Minuten.

Frankreich führt die Tabelle mit 12 Punkten aus fünf Spielen dank des besseren Torverhältnisses vor den gleichauf liegenden Isländern an. Die Türkei ist mit einem Spiel weniger und neun Punkten Dritter, Albanien mit sechs Zählern Vierter.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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