Anschläge überschatten Testspiel FRA-GER

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Anschläge überschatten Test Frankreich-Deutschland

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Nach der etwas holprigen EM-Qualifikation hat Weltmeister Deutschland am Freitag neuerlich nicht überzeugt.

In Paris unterlag die Elf von Joachim Löw dem Endrunden-Gastgeber Frankreich in einem von den Anschlägen in Paris überschatteten Test und Toren von Olivier Giroud (45.+1) und Andre-Pierre Gignac (86.) mit 0:2 (0:1).

Anschläge überschatten Frankreich gegen Deutschland

Das Motto "Testen, sehen, probieren" mit einer neuen Formation (3-4-3) von Trainer Joachim Löw ging daneben.

Deutschland verlor gegen Frankreich 0:2 und damit erstmals in der neunjährigen Amtszeit von Löw dreimal in einem Jahr ohne Turnier.

Überschattet wurde die Partie im Stade de France von Nachrichten über eine Schießerei in Paris und Zwischenfälle im Bereich des Stadions.

Nach ersten Angaben wurden mindestens 30 Menschen getötet (Stand: 23:30 Uhr). Im Stadion waren um die 20. Minute Explosionen zu hören, Helikopter kreisten über der Arena.

Spanien gewinnt Schlager gegen England

Spanien siegte dank eines Traumtors von Mario Gaspar (72.) sowie eines Treffers von Santi Cazorla (84.) im Heimspiel gegen England 2:0 (0:0).

In seinem zweiten Länderspiel für den EM-Titelverteidiger war Villarreal-Spieler Gaspar nach einem schönen Heber von Cesc Fabregas über die englische Verteidigung mit einem sehenswerten Seitfallzieher zur Stelle und setzte damit seine Serie fort:

Schon beim Debüt im Oktober gegen die Ukraine erzielte er einen Treffer.

Belgien überrascht gegen Italien

Belgien, die neue Nummer eins der FIFA-Weltrangliste, setzte sich gegen Vierfach-Weltmeister Italien in Brüssel mit 3:1 (1:1) durch.

Nach der frühen Gästeführung durch Antonio Candreva (3.), sorgten Jan Vertonghen (13.)Kevin De Bruyne (74.) und Michy Batshuayi (82.) für einen klaren Erfolg.

Schweiz verpatzt Generalprobe vor ÖFB-Duell

Die Schweiz kommt am Dienstag (20.45 Uhr) ohne Erfolgserlebnis zum Testspiel gegen Österreichs Nationalteam nach Wien.

Am Freitag mussten sich die so wie die ÖFB-Auswahl für die EM 2016 qualifizierten Eidgenossen in der Slowakei nach einer missglückten Aufholjagd mit 2:3 (0:1) geschlagen geben.

Die Slowakei (mit Rapid-Goalie Jan Novota auf der Bank), ebenfalls für die EM qualifiziert, lag dank Treffern von Michal Duris (39., 48.) und Robert Mak (55.) bereits 3:0 in Front.

Eren Derdiyok und der eingewechselte Josip Drmic machten die Partie in Trnava mit zwei Treffern innerhalb von fünf Minuten (63., 67.) zwar wieder spannend, die Schweiz drängte aber erfolglos auf den Ausgleich.

Schweiz-Coach Vladimir Petkovic hatte einige Umstellungen vorgenommen, das Experiment mit einer Formation, die während seiner Ära so nie zum Zug gekommen ist, ging aber nicht auf.

Erst als er einschneidende taktische und personelle Änderungen anordnete, lehnten sich die Schweizer auf, leisteten einem Kontrahenten wirkungsvoll Widerstand, der zuvor in 24 Monaten zwölf seiner 16 Partien gewonnen hatte.

Irland holt im EM-Playoff-Hinspiel Remis in Bosnien

Irlands Fußballnationalteam hat sich im Play-off-Kampf um die letzten Tickets für die EM 2016 im Hinspiel am Freitag eine gute Ausgangsbasis erarbeitet.

Die "Boys in Green" holten bei Bosnien-Herzegowina ein 1:1 und können mit Zuversicht ins Rückspiel am Montag gehen.

Edin Dzeko verhinderte mit seinem Tor in der 85. Minute nach Irlands Führung durch Robbie Brady kurz zuvor (82.) eine Niederlage.

Dzeko hält Bosnien im Rennen

In der Kleinstadt Zenica waren die Gastgeber, bei denen Sturm-Graz-Mittelfeldmann Anel Hadzic auf der Bank saß, wie erwartet die spielerisch bessere Mannschaft.

Wirklich gute Gelegenheiten erarbeiteten sich die Bosnier aber kaum. Irlands Torwart Darren Randolph wurde vor dem Seitenwechsel nur einmal geprüft. Ohne Routinier Robbie Keane auf dem Platz hatte Irland offensiv aber lange fast gar nichts zu bieten.

In Halbzeit zwei war Randolph dann erst bei einem missglückten Rettungsversuch von Irlands Ciaran Clark zur Stelle und parierte kurz darauf auch gegen Senad Lulic.

Der Treffer für Irland schockte Bosnien aber nur kurz, Dzeko erhielt die Chance auf das EM-Ticket. Nach der ersten WM-Teilnahme 2014 wäre es für Bosnien auch die erste EM-Endrundenteilnahme.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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