Ried gewinnt unter Schiemer

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Die SV Ried ist zurück auf der Siegerstraße. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Lasaad Chabbi schlagen die Innviertler die WSG Wattens mit 2:0 und feiern den ersten Sieg im Frühjahr.

Die von Fränky Schiemer betreuten Rieder legen vor heimischem Publikum einen Start nach Maß hin und gehen in der 5. Minute durch einen Kopfball-Treffer von Seifedin Chabbi in Führung.

In der 75. Minute sorgt Durmus nach schönem Zuspiel von Wiesmeier für das 2:0, er vollendet durch die Beine des Wattens-Goalies.

In der Tabelle rückt Ried damit auf Rang drei nach vorne, einen Punkt hinter dem Zweiten TSV Hartberg. Wattens ist mit 25 Zählern Achter.

Im Innviertel präsentierte der harte Kern der Rieder Fans vor Anpfiff ein Transparent. "Sieben Spiele ohne Sieg - Ihr entscheidet, Frieden oder Krieg" hieß es darauf. Die Mannschaft ersparte sich weitere Unmutsäußerungen durch eine rasche Führung.

Seifedin Chabbi, Sohn des am Vortag beurlaubten Lassaad Chabbi, traf nach einer Marcos-Flanke schon in der 5. Minute völlig ungedeckt per Kopf zu seinem 16. Saisontor.

Julian Wießmeier hätte für die Rieder drei Minuten später nachlegen können. Dann sah Schiemer auf der Bank jedoch eine Partie, die vorerst kaum von den Sitzen riss. Kombinationsfußball war Mangelware, Wattens kam zu keiner Ausgleichsmöglichkeit.

An der Harmlosigkeit der Tiroler änderte sich auch nach Seitenwechsel wenig. Als Wattens die Partie offensiver gestalten wollte, rannten die Gäste schließlich in einen Gegenstoß, den Ilkay Durmus (75.) perfekt abschloss. Ried war dem dritten Tor dann noch sehr nahe.

Textquelle: © LAOLA1.at

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